Patenschaften

Schnelles Minensuchboot "Siegburg"

Auf Initiative der Marinekameradschaft Siegburg 1913 übernahm die Stadt 1965 die Patenschaft über das schnelle Minensuchboot "Wega". Nachdem die "Wega" 1988 außer Dienst gestellt wurde, erhielt das Nachfolgeboot den Namen "Siegburg". Mannschaften und Offiziere der "Siegburg" kommen ebenso regelmäßig nach Siegburg wie Bürgerfahrten zum Boot in dessen Heimathafen Olpenitz stattfinden.

Seit Sommer 2002 begleiten vier kleine Zusatzschiffe, benannt nach den Siegburger Stadtteilen Stallberg, Kaldauen, Braschoß und Wolsdorf, die Siegburg. Diese vier als "Seehunde" bezeichneten Boote werden im Gefahrenfall vom Mutterschiff aus satellitengesteuert vorausgeschickt, um Minen zu orten und zu sprengen. Damit sie die gewaltigen Erschütterungen durch die Detonationen aushalten sind die "Seehunde" gepanzert wie eine schwimmende Festung und wiegen jeweils über 100 Tonnen.


Wachbataillon und Musikcorps der Bundeswehr

Seit 1957 sind das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung und das Musikcorps der Bundeswehr in Siegburg stationiert. Um die enge Verbundenheit zu den durch den protokollarischen Ehrendienst beim Bundespräsidenten und bei den Staatsbesuchen und -empfängen bekannten Soldaten zum Ausdruck zu bringen, übernahm die Garnisonsstadt 1988 eine Patenschaft mit den beiden Einheiten. Die herzliche Verbundenheit zwischen Stadt und Wachbataillon bzw. Musikcorps hat weiterhin Bestand, auch wenn die Soldaten des Wachbataillons jetzt überwiegend in Berlin Dienst tun.


Tolle Tour zum Patenboot

"Siegburg" sprengt Minen, Siegburger live dabei

Vom 26. bis zum 28. September 2014 reisten 18 Siegburg zum Patenboot nach Kiel.
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