Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) - Siegburger Innenstadt

Die Stadt Siegburg möchte auf Basis einer städtebaulichen Bestandsaufnahme mit räumlichen Potentialen und Defiziten Entwicklungsmaßnahmen erarbeiten und ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Siegburger Innenstadt erstellen. Der zu entwickelnde Teilbereich erstreckt sich, nach ersten Überlegungen, über die dem Luftbild zu entnehmenden Bereiche.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept legt Entwicklungen und Ziele für den genannten Bereich fest und gibt Anreize zu Gestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen innerhalb des Stadtzentrums. Die Erarbeitung eines solchen Konzepts ist ein Prozess, der unter anderem auf Hinweise und Anregungen Seitens der Nutzer, Bewohner und/oder Teilnehmer reagiert. Eine rege Beteiligung an Diskussionen und Workshops ist aus diesem Grund sehr willkommen.

Was ist ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)?

Ein integriertes Stadtentwicklungskonzept ist ein strategisches Planungs- und Steuerungsinstrument der Stadtentwicklung und ergänzt zunehmend die konkrete Bauleitplanung.

Es beruht auf einer ganzheitlichen Betrachtung eines städtischen Teilraumes bzw. eines Stadtquartiers, wie beispielsweise des innerstädtischen Teilraums. Mit seiner Hilfe können städtebauliche, funktionale oder sozialräumliche Defizite und Anpassungserfordernisse für einen Stadtteil aufgezeigt und bearbeitet werden.
Die integrierte Handlungsstrategie beruht auf einer Schwächen- und Potenzialanalyse. Neben einer Bestandsaufnahme enthält das Konzept die Beschreibung einer Gesamtstrategie und beschreibt wesentliche Handlungsfelder und Maßnahmen, die geeignet sind, die Gebietsentwicklung positiv zu beeinflussen.
(Quelle: www.kommunen-in-nrw.de)

Wozu ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)?

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen, wie die in einem ISEK aufgenommenen Maßnahmen, können zum Teil durch Städtebaufördermittel  subventioniert werden.
Dies setzt eine Bündelung von Maßnahmen voraus, die einer Förderung bedürfen, was wiederum der Stadt in Gänze zu Gute käme, da viele Projekte parallel entwickelt werden können. Seit  dem Jahr 2008 sind integrierte Entwicklungskonzepte in Nordrhein-Westfalen eine verpflichtende Grundlage für alle Teilprogramme der Städtebauförderung.

Das Büro DSK (Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft) aus Bonn ist mit der Bestandsaufnahme und Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzepts beauftragt. Teilnahme und Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger an BürgerWerkstätten ist dabei sehr willkommen, um auch auf alltägliche innerstädtische Mängel und Berücksichtigungsaspekte in diversen Bereichen hinzuweisen, damit diese Aspekte im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Beachtung finden.

Teilnahme und Mitwirkung am Integrierten Stadtentwicklungskonzept

Sehr gerne möchten wir Sie zu gegebenem Zeitpunkt zum Auftakt mit einer Einführung in die Thematik und einem bzw. zwei BürgerWerkstätten zur gemeinsamen Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzepts einladen. Wir hoffen auf viele Impulse zur Stärkung der Siegburger Innenstadt. Gemeinsam wollen wir unsere Innenstadt zukunftsfähig gestalten.

Für allgemeine Informationen zum ISEK stehen Ihnen folgende Internetseiten zur Verfügung:


Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) - Siegburger Innenstadt

2. BürgerWerkstatt

Das Büro DSK (Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungs- gesellschaft) aus Bonn befasst sich mit der Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungs- konzepts im Bereich der Siegburger Innenstadt. In einem dialogorientierten Planungsprozess werden die Bürgerinnen und Bürger in Veranstaltungen, den sogenannten "BürgerWerkstätten", in die Entwicklung mit einbezogen.



ISEK Siegburger Innenstadt