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Siegburg - Logo 10. November 2017  
 
Spatenstich mit Schippe

Lidl legt los!

Siegburg. Was lange währt, wird nun endlich gut. Gestern gab's den lang ersehnten Spatenstich (mit Schippe) im Mühlengrabenquartier. Die Firma Lidl investiert, das niederländische Unternehmen Ten Brinke baut. Es entstehen ein Lidl-Discounter mit maximal 1.300 Quadratmetern Verkaufsfläche, ein Elektromarkt, es wird "expert" sein, der sich auf 2.200 Quadratmetern ausbreitet, ein Handel für Heimtierbedarf ("Fressnapf"), der auf 700 Quadratmetern verkauft, und eine dm-Drogerie, die 800 Quadratmeter erhält. Außerdem geplant: Ein mehrgeschossiges, turmartiges Gebäude, in dem sich die Stadt für eine Tagespflegeeinrichtung für Kinder einmieten will.

Bauunternehmer Wim Ten Brinke hatte nach dem Ende der sehr langen Planungszeit - sie ergab sich aufgrund des diffizilen Interessenausgleichs zwischen dem Investor und seinen Mietern, der Stadt und den Anliegern - gute Laune und holländische Holzschuhe für Bürgermeister Franz Huhn mitgebracht. Süffisant fügte er an: "Da wir Holländer im nächsten Jahr nicht zur WM fahren, können wir den ganzen Sommer bauen, damit wir zum Jahreswechsel 2018/2019 fertig sind."

Franz Huhn betonte, worauf es der Stadt in den Verhandlungen mit dem Vertragspartner Lidl, auch zuständig für die Wohnbebauung im Quartier, ankam: "Uns lag daran, dass das Denkmal Mühlengraben, von Menschenhand schon im 12. Jahrhundert angelegt, erlebbar bleibt. Das ist mit dem Mühlengrabenbegleitweg gelungen. Und natürlich soll das Fachmarktzentrum unserer Innenstadt keine Konkurrenz machen." Heißt: Der Schwerpunkt des Elektrohandels wird auf sogenannter "Weißer Ware", also auf Haushaltsgeräten, liegen, für die es in der City keine Räumlichkeiten gibt bzw. dort nur schwer erworben werden können.

Die Kunden der Märkte werden über den Kreisel am Hohen Ufer einfahren. Auch der Baustellenverkehr wird über diese Zufahrt abgewickelt. Den Kreisverkehr hatte Lidl ebenfalls gebaut, wie Prokurist Jörg Beensen herausstrich.

Foto (vl.): Projektleiter Eddie Hillebrink von der Firma Ten Brinke, Jörg Beensen von Lidl, Bürgermeister Franz Huhn, Wim Ten Brinke und Mitarbeiter Christian Braun.

 
 
Was beim Martinszug zu beachten ist

2.000 Teilnehmer am Montag

Siegburg. Großer Martinszug mit 2.000 Teilnehmern am Montag, 13. November, ab 17.30 Uhr in der Siegburger Innenstadt. Vom Marktplatz geht es über die Bahnhofstraße, Neue Poststraße, An der Stadtmauer, Georgstraße, Herrengartenstraße, Mühlenstraße, Markt, Holzgasse, Zeithstraße, Grimmelsgasse, den Weg zwischen Stadtmauer und Kaufhof und schließlich die Kaiserstraße zum Marktplatz zurück. Anwohner werden gebeten, ihre Häuser mit Lichtern zu schmücken.

Achtung: Erstmalig wird der Zug nicht über die Cecilienstraße führen, sondern der Grimmelsgasse weiter folgen, den Kreisverkehr passieren und dann zwischen Stadtmauer und Kaufhof Richtung Markt ziehen. Aufgrund notwendiger Absperrungen kommt es auf der Strecke zwischen 17.45 Uhr und 19 Uhr zu Einschränkungen. Auch die Parkhäuser Holzgasse und Kaufhof in der Innenstadt sind betroffen.

 
 
Wolsdorfer betonen gute Martinskooperation

Grillfete auf der Restglut

Siegburg. Zum "wetterbedingt schönsten Wolsdorfer Martinszug der letzten Jahre", wie der Förderverein der Grundschule schrieb, hat auch das städtische Ordnungsamt beigetragen. Seitens der Wolsdorfer wird die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Rathaus betont. Sicherheitskonzept da, Genehmigung da, so konnten Grundschüler, Kita plus Kinderheim Pauline und Tagesmütter zum Sound von "In Treue Fest" ziehen, es gab brauchtumstypische Heißgetränke, Weckmänner wurden bissig geköpft. Am Ende war der Glühwein leer und die Restglut des Feuers reichte für das schon traditionelle After-Zoch-Grillen des Abbau-Teams.

 
 
Kernwaffen-Cocktail am Atoll

So war das 20. Jahrhundert

Siegburg. Die Stimmung auf dem Schiff ist beinahe so blendend wie das Spektakel, das folgen sollte. Martini wird ausgeschenkt, das Modegetränk in jenem Sommer 1946. In vorfreudiger Spannung betreten die Passagiere das Außendeck. Sonnenbrillen werden gereicht. Die Schaulustigen am Bikini-Atoll, in der Mitte des Pazifischen Ozeans, sind gewappnet für die Atombombenzündung. Die Bombe wird wenige Minuten später "glühen wie 20 Sonnen" und das Paradies für immer verändern.

Gut und Böse, Licht und Schatten, Wohlstand und Armut, rasanter Fortschritt und tiefste menschliche Abgründe: dafür stand das letzte Centennium. "Es war mit den beiden Weltkriegen und den Völkermorden das schlimmste Jahrhundert der Geschichte. Es war zugleich das Beste." Sagt Edgar Wolfrum, Professor für Zeitgeschichte an der Heidelberger Uni und mit seinem Buch "Welt im Zweispalt - Eine andere Geschichte des 20. Jahrhunderts" am Donnerstag zu Gast bei den Literaturwochen.

Eine andere Geschichte? Eine Geschichte der Polaritäten, der fortwährenden "Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen", um es mit dem großen Denker Ernst Bloch zu sagen. Ein Zeitalter, in dem es schien, als hätte jemand mit Riesenhand die Drehgeschwindigkeit des Globus' verdrei- oder vervierfacht. Die lange Kette des Grausamen reicht vom Völkermord an den Armeniern 1916 bis zum Massaker in Srebrenica 1998. Gegenüber steht die Verrechtlichung der Staatenbeziehungen, der Internationale Volksgerichtshof, eine für weite Teile der Welt nie gekannte Friedensphase in der zweiten Jahrhunderthälfte. Immerhin wurde der Dritte Weltkrieg verhindert. Nicht nur in der Kubakrise stand die Erde kurz davor.

Atemlos ging es weiter. Biafra und Weight Watchers, Bevölkerungsexplosion, Kohlehunger, Öldurst, medizinische Durchbrüche und Aids-Epidemie in Afrika. Zur Jahrtausendwende beträgt die Lebenserwartung in Botswana 36 Jahre. In Norwegen sind es 72 Jahre.

Die rund 70 Zuhörer, viele haben den Großteil des besprochenen Jahrhunderts selbst erlebt, folgten hochkonzentriert, fragten ausdauernd. Kann man aus der Geschichte lernen? "Man kann. Wenn sie auf der Autobahn fahren, schauen sie vor dem Überholen doch auch in den Rückspiegel!" Ist die Weltklimakonferenz ohne die USA überhaupt eine Weltklimakonferenz? "Es gibt Anzeichen einer neuen, positiven Dynamik. Einige US-Bundesstaaten wollen ja trotzdem ihre Emissionsziele einhalten. Die Erderwärmung wird wahrscheinlich das bestimmende Thema im neuen Jahrhundert sein. Die Klimaflucht wird zunehmen, Klimakriege wahrscheinlich kommen." Glauben Sie an Europa? "Glauben gehört in die Kirche. Aber Spaß beiseite: Die Europäische Union ist das Größte, was wir nach den blutigen Schlachten auf unserem Kontinent geschafft haben. Es geht nicht ohne Europa!"

Insgesamt ein intensiver, ein bestens verständlicher Vortrag. Aus einem Buch, das über zehn Jahre produziert wurde, in dem der Gelehrte es fertig bringt, Zitate von Mark Twain, die Musik von Pink Floyd und einen Jahrhundertsatz von Stefan Zweig unterzubringen: "Aber jeder Schatten ist im Letzten doch auch Kind des Lichts."

WDR-Mann Gisbert Baltes wirkte gewohnt unterhaltend als Bindeglied zwischen Publikum und Autor. In den Literaturwochen 2016 hatte man ihn als Moderator eines Krimiabends engagiert, nun zeigte er, dass er auch im Fach Geschichte/Politik bewandert ist. Für die Musik war der Pianist Heinz Walter Florin zuständig. Er komponierte eigens für die Veranstaltung das Stück "Welt im Zwiespalt" und beendete den Abend mit Beethovens Vertonung der Ode an die Freude. Wie gesagt: Es geht nicht ohne Europa!

Foto (von links): Pianist Heinz Walter Florin, Autor Edgar Wolfrum, Moderator Gisbert Baltes.

 
 
Zum Schluss ein Schuss Frauenlyrik

Spiel der Sinne

Siegburg. Was ist eigentlich Frauenlyrik? Dürfen Männer das auch lesen? Oder werden die dann blind? Das fragte sich Oliver Steller schon als junger Erwachsener und sagt heute: "Als ich 'Ein alter Tibetteppich' von Else Lasker-Schüler gelesen habe, wusste ich sofort, dass dieses Gedicht nicht von einem Mann sein kann! Selbst Rilke hätte das nicht geschafft."

Steller nimmt sich zum Abschluss der 38. Literaturwochen unter dem Titel "Spiel der Sinne" Frauenlyrik vor. Es geht um Liebe, Natur, Tod und das Ich. Aus dem großen Schatz der deutschen Frauengedichte werden manche vorgetragen, andere sind zu Liedern geworden. Steller rezitiert und spielt Gitarre, mit dabei ist der Saxophonist und Klarinettist Bernd Winterschladen (Foto von r.). Sonntag, 12. November, 20 Uhr, Stadtmuseum. Karten kosten 15 Euro.

 
 
Milchbrötchenrechnung und Verbalkeulen in der Rhein-Sieg-Halle

Johann König und Wilfried Schmickler

Siegburg. Laute und leise Gags am 17. und 18. November in der Rhein-Sieg-Halle. Zunächst gastiert Johann König mit seinem Programm "Milchbrötchenrechnung". In der Vorschau heißt es: "Er kommt überraschend wie eine schwangere Eidechse um die Ecke spaziert und holt sein Publikum da ab, wo es gar nicht ist. Ist das noch Comedy? Oder doch schon Kabarett? Auf alle Fälle. Unerbittlich. Kritisch. Abbaubar."
Einen Tag später schwingt Wilfried Schmickler seine kaum zu übersehende Gestalt auf die Bühne. Es wird, na klar, politisch. So nimmt sich der Leverkusener Werks-Kabarettist, oberste Wutbürger und Scharfrichter der deutschen Comedy nicht nur die Großen in Wirtschaft und Politik, Kirche und Medien vor. Auch gegen die Kleinen, vor allem die Kleinen im Geiste, holt er die verbale Keule raus. Tickets an den Kassen von Tourist Info und Stadtmuseum. Weiteres über den Link!

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Sturzbecher als Sinnbild der Siegburger Kultur

Gefäß steht für "Prost!" und "Amen!"

Siegburg. Die Siegburger Keramik war im 16. und frühen 17. Jahrhundert ein Erfolgsschlager, der in die gesamte europäische Welt exportiert wurde. Ihre hohe Qualität und ihre niedrigen Preise machten sie für das Volk, mit ihren reichen Verzierungen aber auch für den Adel begehrenswert.

Ein typischer Becher der frühen Neuzeit war der Trichterhalsbecher und - als dessen Sonderform - der Sturzbecher, ein Trinkgefäß für gesellige Runden, aber auch voller religiöser Symbolik. Der Sturzbecher steht in der Reihe "Lieblingsstücke" am 14. November, 19 Uhr, im Mittelpunkt. Manfred Fust spricht über dieses von ihm bevorzugte Objekt aus dem Museum. Sie sprechen mit, Eintritt 5 Euro. Die Moderation übernimmt Johannes Wingenfeld.

 
 
Schnupperkurse beginnen am Anno-Gymnasium

Grundschüler aufgepasst!

Siegburg. Am Anno-Gymnasium beginnen ab dem 14. November die beliebten Schnupperkurse für Grundschüler. Den Auftakt bilden die Naturwissenschaften mit dem Kurs "Biologie lebt!", der am 14. November von 14 bis 15.30 Uhr stattfindet, gefolgt von "Latein lebt!" am 15. November von 16.30 bis 18 Uhr. "Hoch hinaus!" geht es beim Klettern am 16. November, 14.15 bis 15 Uhr, in Sporthalle 4. Dort kann die große Kletterwand bezwungen werden. Bitte Sportsachen mitbringen! Eine Anmeldung zu den Schnupperkursen ist nicht notwendig. Einfach vorbeikommen und mitmachen. Weitere Infos über den Link.

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Christliche Gesamtschule beim WDR

So geht Fernsehen!

Siegburg. Zu Besuch im "Studio Zwei" des WDR in Köln war die Klasse 10c der Freien Christlichen Gesamtschule, setzte das Unterrichtsthema "Umgang mit Medien" in die Tat um.
Die Schüler stellten ein Magazin auf die Beine, in dem sie selbst die Rollen von Ansager, Nachrichtensprecher, Wetterfee, Interviewer und Filmstar übernahmen. Vor dem Dreh stand die Planung in der Redaktionskonferenz, die Diskussion von Vorschlägen sowie die Auswahl von Filmclips. Anschließend wurden die Akteure vor der Kamera in der Maske gestylt und gepudert. Gleichzeitig musste der geschriebene Text geübt werden, schließlich galt es vor der Kamera frei zu sprechen.
Am Mischpult wurden die Beiträge eingespielt, die Kameraleute brachten jeden gut ins Bild, die Aufnahmeleiterin, im Nebenberuf Schülersprecherin, hatte alle im Griff. So geht Fernsehen!

 
 
Aufzug funktioniert wieder

Stadtwerke reparierten

Siegburg. Die Stadtwerke Bonn melden Vollzug: Der Aufzug zu Gleis 6 im Bahnhof ist repariert!

 
 
Teamwork beim Gründerinnenstammtisch

Gemeinsam erfolgreich

Siegburg. Silke Göldner, die städtische Wirtschaftsförderin, lädt zusammen mit einer Kollegin von der Bonner Wirtschaftsförderung zum "Gründerinnen- und Jungunternehmerinnenstammtisch" in die Gaststätte Glocke, Kölnstraße 170, in Hangelar. Thema am 15. November, 19.30 Uhr, ist "Erfolgsteam - gemeinsam Ziele erreichen". Es referiert Diplomkauffrau Petra Nießen, Sonja Kröll übersetzt das Gesprochene simultan in Bilder (Sketchnotes). Rückfragen richten Sie bitte an silke.goeldner@siegburg.de. Foto: Fotolia

 
 
Achtsamkeitsseminar im ZEITRAUM

Keine Zeit für Stress

Siegburg. Einfach mal "Nein" sagen und auf das eigene Bauchgefühl hören. Das wäre doch super, oder? Trotzdem wollen es die meisten Menschen allen recht machen und merken dabei nicht, dass dabei ihre persönlichen Bedürfnisse auf der Strecke bleiben. Die Evangelische Erwachsenenbildung des Kirchenkreises bietet am 16. November 2017 von 18.30 bis 21 Uhr ein Achtsamkeitsseminar an. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet statt im ZEITRAUM, Ringstraße 2. Anmeldung unter 02241/2521511 oder eeb@ekasur.de.

 
 
Angebot des Brückberger Familienzentrums

Total entspannt im "PänzHuus"

Siegburg. "Entspannung mit den Glückssternen" heißt das Angebot für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren mit ihren Eltern. Wo? Kita PänzHuus, Familienzentrum Brückberg, 25. November, 14-17 Uhr. Kursleiterin Lenkeit zeigt Groß und Klein, wie sie "schnell und spielend leicht entspannen, zur Ruhe kommen, sich spüren und voller Freude die eigene Kraft entdecken". Anmeldung bis zum 15. November im PänzHuus unter 02241/50863. Die Kosten pro Familie liegen bei 10 Euro.

 
 
Und auf der A1 zeigt Straßen NRW Herz für Fans des Weltmeisters

Nächtliche Sperrung der A3

Siegburg. Wenn sich nicht wieder in letzter Minute etwas ändert, wird Straßen NRW die A3 von Montagabend bis Samstagmorgen (18.11.) zwischen Lohmar-Nord und Rösrath in Fahrtrichtung Köln jede Nacht zwischen 22 und 5 Uhr sperren. Eine Umleitung erfolgt über die U9 und ist ausgeschildert. Der Fernverkehr soll großräumig über die A560 und A59 ausweichen. In der darauf folgenden Woche, 20. bis 25. November, ist die Gegenrichtung zu. Es laufen Schweißarbeiten an der Aggerbrücke.

Die anfangs vorgesehene Sperrung des Lövenicher Tunnels auf der A1 in der nächsten Woche hat Straßen NRW dann doch zurückgezogen. Man hatte den nicht ganz unbedeutenden Länderspielknaller Deutschland vs. Frankreich im nahen Müngersdorf übersehen.

 
 

Trauerfeiern / Beisetzungen

Montag, 13. November 2017
Nordfriedhof, 10 Uhr: Christine Kirchner

Dienstag, 14. November 2017
Nordfriedhof, 11 Uhr: Bernd Volk
Waldfriedhof, 10 Uhr: Karin Kraus

 
 
Stadtnachrichten auf Facebook

Videos und Infos

Siegburg. Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Siegburg.de liked, der ist quasi mittendrin. Dorthin über den Link.

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Heute und morgen in Siegburg:

Für alle Fans, die nicht das Länderspiel gucken wollen: Manuel Andrack liest heute um 20 Uhr im Museum aus seinem Fußballbuch.

Freitag, 10. November

15 Uhr, Kunsthalle, Luisenstr. 80: 3. Vernissage zur Ausstellung "Traumwelten" von Schülern der Gesamtschule Siegburg (bis 17. November)

16 Uhr, Stadtbibliothek, Griesgasse 11: Bilderbuchkino mit Kerstin "Jetzt bestimme ich!" von Juli Zeh und Dunja Schnabel, Eintritt frei

16.30 Uhr, Erlöserkirche Brückberg, Jahnstr. 4: Ökumenischer Kleinkindgottesdienst, bitte zum gemeinsamen Singen und Beten die Martinslaternen mitbringen

19 Uhr, Kulturcafe, Ringstraße 6a: Konzert der Lehrerband des Siegburger Anno-Gymnasiums, Support-Act: "Ramble", Karten Abendkasse 5 Euro

19 Uhr, Pumpwerk, Bonner Str. 65: Konzert mit Werken der Barockzeit im Rahmen des "Klingenden Pumpwerks", Eintritt frei

19 Uhr, Auferstehungskirche, Annostraße 14: Lyrisch-musikalisches Portrait von Mascha Kaléko: "...sie sprechen von mir nur leise." Aus der Veranstaltungsreihe der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg"

20 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46: Manuel Andrack: "Lebenslänglich Fußball - Vom Wahnsinn, Fan zu sein"; Literaturwochen, Eintritt 10 Euro

20 Uhr, Buchhandlung R², Holzgasse 45: Liebeskatastrophen im R² - Shakespeare trifft Jacques Brel. Ein Abend mit Uwe Neumann & Georg Kempa, Karten 14 Euro

21 Uhr, Kubana live Club, Zeithstr. 100: IT'S ALL PINK - The Original Pink Tribute Show, Karten Abendkasse 19,50 Euro

22 Uhr, Casbah Club, Markt 35: House Department @ Casbah Clubbing


Samstag, 11. November

9.30 Uhr, Feuerwache, Neuenhof 1b: Treffen der Siegburger Kinderfeuerwehr

19 Uhr, Rhein-Sieg-Halle, Bachstr. 1: Großer Regimentsappell der Funken-Blau-Weiss zum Start in die Karnevalssession 2017/18, Eintritt frei

19.11 Uhr, Gaststätte "Zum Brückberg", Luisenstr. 150: Ordenvorstellabend der Fründe vom Brückberger Veedelszoch

20 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46: Thomas Heinze liest Sir Peter Ustinov: "Achtung! Vorurteile" im Rahmen der 38. Siegburger Literaturwochen, Karten 15 Euro

20 Uhr, Kubana live Club, Zeithstr. 100: Konzert Dirty Deeds, Special Guest: Luke Gasser Band, Karten Abendkasse 19,50 Euro

22 Uhr, Casbah Club, Markt 35: Kölsche Party

 
 

Das Siegburg-Wetter:

Fr. 10.11.   Sa. 11.11.   So. 12.11.
   
   
10°C   8°C   7°C
4°C   4°C   3°C
 

Der Tag heute:

Freitag, 10. November, der 314. Tag in 2017

Wetter: Grau(sam).

 

Sonnenuntergang: 16.51 Uhr
Sonnenaufgang morgen: 7.40 Uhr
Mondaufgang morgen: 0.00 Uhr
Monduntergang morgen: 14.14 Uhr

Heilige und Namenstage: Leo (I., der Große, 440 in der Toskana geborener Papst und Kirchenlehrer, starb 10. November 461 in Rom), auch: Leonie; Andreas (Avellino, Priester, Mönch und Ordensgeneral, starb 1608 in Neapel); Julius.

Geburtstag: Martin Luther (1483-1546), Reformator; Oliver Goldsmith (1728-1774), irischer Schriftsteller ("Der Weltbürger oder Briefe eines in London weilenden chinesischen Philosophen an seine Freunde im fernen Osten"); Friedrich Schiller (1759-1805), Lyriker und Dramatiker ("Die Räuber", "Wallenstein", "Wilhelm Tell"), vor 250 Jahren in Marbach am Neckar geboren, starb am 9. Mai 1805 in Weimar, seine von Ludwig van Beethoven vertonte Freiheits-"Ode an die Freude" ist seit 1986 die Europahymne; Andrej Tupolew (1888-1972), sowjetischer Flugzeugbauer; Carl Borgward (1890-1963), Autobauer, schuf 1953 die legendäre 60-PS-"Isabella", auch der "Leukoplast-Bomber" Lloyd wurde in der Bremer Firmengruppe produziert; Ernst Otto Fischer (1918-2007), Chemiker, Nobelpreis 1973; Richard Burton (1925-1984), britischer Schauspieler ("Blick zurück im Zorn", "Cleopatra", "Der Spion, der aus der Kälte kam"), gleich zwei Ehen mit Elizabeth Taylor; Ennio Morricone (1928), italienischer Filmkomponist; Karin Eikelbaum (1937-2004), Schauspielerin ("Tatort"); Willi ("Ente") Lippens (1945), Fußballer bei RW Essen, auch BVB und RW Oberhausen, ein Original nicht nur wegen seines Watschelganges: Als ein - aus Schalke stammender ? - Schiri ihn mit dem Strafkommentar "Herr Lippens, ich verwarne Sie" bedachte, antwortete der Fußballer: "Herr Schiedsrichter, ich danke Sie"!; der Pfeifenmann entschied auf Platzverweis und Lippens nannte später sein Restaurant in Bottrop "Ich danke Sie"; Greg Lake (1947-2016), englischer Gitarrist und Sänger bei "King Crimson" sowie "Emerson, Lake & Palmer", das Stück "Lucky Man" stammt aus seiner Feder; Roland Emmerich (1955), Regisseur ("Stargate", "Independence Day", "The Day After Tomorrow"); Jens Lehmann (1969), ehemaliger Fußball-Nationaltorwart, erster Bundesliga-Keeper, der ein Feldtor erzielte (1997); hält mit fünf Bundesliga-Platzverweisen den Torwart-Rekord, dazu Rot in Pokal und CL; Giulia Siegel (1974), Model, Moderatorin und Ralph-Siegel-Tochter; Brittany Murphy (1977-2009), amerikanische Schauspielerin ("Durchgeknallt", "Clueless"); Nadine Angerer (1978), ehemalige Fußball-Torhüterin der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft; Timo Scheider (1978), DTM-Pilot, 2008 und 2009 Meister.

Todestag: 1891: Arthur Rimbaud, der französische Schriftsteller ("Eine Zeit in der Hölle") stirbt 37-jährig in Marseille; 1938: Kemal Atatürk, der "Vater der modernen Türkei" stirbt 57-jährig in Istanbul; 1978: Theo Lingen, der Schauspieler und Komödiant stirbt 75-jährig in Wien; 1982: Leonid Breschnew, der kommunistische Parteichef und vierfache "Held der Sowjetunion", stirbt 75-jährig Moskau, geboren wurde er in der Ukraine; 1995: Ken Saro-Wiwa, der nigerianische Schriftsteller und Bürgerrechtler wird trotz heftiger internationaler Proteste nach einem Schauprozess vom Regime unter Diktator Sani Abacha in Port Harcourt 54-jährig hingerichtet, mit ihm sterben acht weitere Angeklagte; 1997: Tommy Tedesco, der Studiogitarrist stirbt 67-jährig im kalifornischen Nothridge, ihn hat fast jeder schon gehört, auf Aufnahmen der Beach Boys, Frank Sinatra, Elvis Presley, "The Mamas and the Papas" oder Cher wie auf den Titelsongs zu Serien und Filmen wie "Bonanza", "Mash", "Twillight Zone", "The Deer Hunter"/"Die durch die Hölle gehen" und "French Connection"; 2001: Ken Kesey, der amerikanische Schriftsteller ("Einer flog über das Kuckucksnest") stirbt 66-jähig in Eugene/Oregon; 2002: Gerhard Westphal, der Regisseur, Schauspieler und begnadete Rezitator, bekannt als "König der Vorleser", stirbt 82-jährig in Zürich; unvergessen bleiben seine Literaturlesungen im Hörfunk, aus Werken von Goethe über Schiller bis Thomas Mann und Hermann Hesse; die "Rheinpfalz" schrieb zu seinem Tod: "Eine Stimme ist erloschen, die das geschriebene Wort erlebbar, spürbar, fühlbar machte"; 2006: Jack Palance, der amerikanische Schauspieler ("Che", "Chatos Land", "Batman") stirbt 87-jährig im kalifornischen Montecito; 2007: Norman Mailer, der amerikanische Schriftsteller ("Die Nackten und die Toten", "Auf dem Mond ein Feuer"), stirbt 84-jährig in New York; 2008: Miriam Makeba, die südafrikanische Sängerin ("Pata Pata") stirbt 76-jährig im italienischen Castel Volturno; 2008: Horst Jüssen, der Schauspieler und Kabarettist ("Klimbim") stirbt 67-jährig in München; 2009: Robert Enke, der Torwart von Hannover 96 und der Deutschen Nationalmannschaft wirft sich 32-jährig in Neustadt am Rübenberge vor einen Zug; 2010: Dino de Laurentiis, der im kampanischen Torre Annuniata geborene Filmproduzent stirbt 91-jährig in Los Angeles; "Bitterer Reis" in Regie von Guiseppe De Santis war 1949 sein erster großer Produzentenerfolg, letzter Film war drei Jahre vor seinem Tod "Die letzte Legion" in Regie von Doug Lefler; dazwischen liegen filmhistorische Produktionen mit berühmten Regisseuren, etwa "La Strada" (Federico Fellini), "Krieg und Frieden" (King Vidor), "Die Bibel" (John Huston), "Der Fremde" (Luchino Visconti), "Serpico" (Sidney Lumet) oder "Body of Evidence" (Uli Edel); 2015: André Glucksmann, der französische Philosoph stirbt 78-jährig in Paris; 2015: Helmut Schmidt, der fünfte Bundeskanzler der Bundesrepublik (1974-1982), zuvor Hamburger Innensenator und Sturmflut-Krisenmanager 1962, SPD-Fraktionsvorsitzender im Bonner Bundestag (1967-1969), Bundesminister der Verteidigung (1969-1972) sowie der Finanzen (1972-1974), danach Elder Statesman, jedes Qualmverbot ignorierender Kettenraucher und Mitherausgeber der "Zeit", stirbt 96jährig in Hamburg.

 

Historisches Kalenderblatt:

Vor 150 Jahren - 10. November 1867
Der Leipziger Verleger Anton Philipp Reclam bringt in Leipzig nach einer Neuregelung des Urheberrechts den ersten Band der "Reclam Universal-Bibliothek" auf den Markt: Johann Wolfgang von Goethes Faust, 1. Teil.

 
 
Vor 100 Jahren - 10. November 1917

Von geflüchteten italienischen Truppen zurückgelassenes Kriegsgerät

Zwölfter und letzter Akt der dreijährigen blutigen Isonzoschlachten im Ersten Weltkrieg, in denen sich Italien und Österreich-Ungarn in Gebirgsgefechten auf heute slowenischem Gebiet bekämpfen. Mit Unterstützung des Deutschen Reiches, das Truppen verlegte, haben die Angreifer nun in den letzten Tagen die Frontlinien im Isonzotal überlaufen. Auch aus den Dolomiten müssen sich die Italiener zurückziehen. Erst am Piave gelingt es, den Vormarsch zu stoppen. Rund 20.000 Tote sind zu beklagen, 300.000 Gefangene, 500.000 fliehen. Österreicher und Deutsche erbeuten Unmengen an Waffen und Material. Das Ende der Isonzoschlachten ist zugleich Beginn der dreiteiligen Piaveschlachten. Auf die erste folgte nördlich Vicenca im Januar 1918 eine italienische Gegenoffensive. Ernest Hemingway erlebt all dies als Sanitäter und verarbeitet die Geschehnisse in seinem Roman "In einem anderen Land" ("A Farewell to Arms"): "Die Welt zerbricht jeden... die, die nicht zerbrechen wollen, die tötet sie." Das Buch wird gleichnamig verfilmt 1937 mit Gary Cooper als Hauptdarsteller und 1957 von Charles Vidor und John Huston mit Jennifer Jones und Rock Hudson in den Hauptrollen. Auf Hemingways Biographie basiert auch Richard Attenboroughs 1987 gedrehter Film "In Love and War" mit Sandra Bullock als Hauptdarstellerin.

 
 

Siegburger Kalenderblatt:

Vor 100 Jahren - 10. November 1917
"Bei günstigem Wetter wird am Sonntag, den 11.11., von 12 bis 1 Uhr die Jugendkompagnie-Kapelle des Siegkreises aus Anlaß der großen Siege auf dem Italienischen Kriegsschauplatze auf dem Markt in Siegburg konzertieren."

 
 
Vor 100 Jahren - 10. November 1917

Die Weihnachtshandarbeiten nehmen in diesem Winter rasend ab. Es ist kein Material da. Alle Väter mehrerer heiratsfähiger Töchter, alle Erbonkel usw. werden erleichtert aufatmen. Das "Nur-ein-Viertelstündchen"-Kissen wird diesmal zu Weihnachten ebenso fehlen, wie die bestickten Zeitungsmappen, Pantoffeln, Tabaksbeutel und dergl. Und es ist im Kriege besser so. Es gibt ernstere und wichtigere Arbeit in Hülle und Fülle, zu der noch immer hilfreiche Hände gern herangezogen werden. (Siegburger Kreisblatt)" Nix Handarbeit, Schach ist angesagt: Blick in ein Siegburger Wohninterieur.

 
 
Vor 100 Jahren - 10. November 1917

Herr Landrat Strahl ist gestern vormittag in sein Amt eingeführt worden, hierzu hatten sich die Mitglieder des Kreisausschusses und die Beamten des Landratsamtes im Sitzungssaale des Kreishauses (Foto) versammelt.

 
 
Vor 65 Jahren - 10. November 1952

Die dem hl. Nepomuk geweihte Kapelle auf dem alten Siegburger Friedhof an der Johannesstraße war in den letzten Kriegsmonaten durch Beschuß sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Schon vor einem Jahr begann die Kirchengemeinde St. Servatius mit den Ausbesserungsarbeiten. U.a. mussten die Dachhaut, die Fenster, das Gesims und der Innenbereich vollständig erneuert werden. Ebenso wurde eine neue elektrische Beleuchtung angelegt. Die Arbeiten für eine würdige Ausstattung sollen demnächst in Angriff genommen werden. Architekt Hermann Hagen, dem die Restaurierung der Friedhofskapelle obliegt, ist es gelungen, durch Entfernung allen überflüssigen Beiwerks und durch eine geschmackvolle Ausmalung eine sakrale Raumwirkung zu erzielen, die jeden Eintretenden wohltunend berührt. Wer das Innere der Kapelle mit ihrer bunten Bemalung und dunklen Stimmung noch gekannt hat, ist erstaunt über die lichte Fülle des gesamten Raumes und die zarte Linienführung in der Vergoldung der Deckenfelder. So konnte denn der Pfarrer von St. Servatius, Dechant Dr. Becker, bei einem am vergangenen Mittwoch in der Friedhofskapelle gehaltenen Messopfer der dankbaren Freude Ausdruck geben, die ihn selber, besonders aber auch die vielen diesem Eröffnungsgottesdienst bewohnenden Angehörigen der auf dem alten Friedhof bestatteten Pfarrkinder in dieser Stunde erfüllte. Für unsere Vaterstadt bedeutet die wiederhergestellte Friedhofskapelle eine nicht zu unterschätzende kulturelle Bereicherung und eine willkommene Verschönerung dieser ehrwürdigen, alten Begräbnisstätte. (Siegburger Zeitung) Foto: Nepomukkapelle, aufgenommen von Herbert Leppig im September 1950. Die Glocke der Kapelle wurde 1857 umgegossen und erhielt folgende Inschrift: "1724 wurde ich zuerst gegossen, da ich aber später einen Sprung bekam, wurde ich 1857 durch Umguß erneuert."

Vor 55 Jahren - 10. November 1962
Vom 1. bis 7 Dezember führen britische Streitkräfte eine Übung durch. Auch das Stadtgebiet Siegburg kann betroffen sein. Sollten bei Durchführung der Übung Schäden entstehen, sind diese sofort der Stadtverwaltung zu melden.

 
 
Vor 5 Jahren - 10. November 2012

Im Zuge der Bauarbeiten an der Abtei wird ein alter, zugeschütteter Stollen am Spielplatz auf dem Michaelsberg geöffnet. Der Verdacht auf Munitionsbestände aus dem Zweiten Weltkrieg bestätigt sich nicht, doch Zeitzeugen melden sich bei siegburgaktuell. So Hans Eberts:

Fünf Minuten, die über Leben und Tod entscheiden. Fünf Minuten von der Alarmierung bis zum ersten Einschlag. "Angst war mein ständiger Begleiter in den Jahren 1944 und 1945." Hans Eberts Blick geht ins Leere, die Gedanken zurück in den Weltkrieg. Er hat die auf Siegburg abgeworfenen Bomben überlebt. Diese Woche brachte die Grabung nach dem Stollen im Michaelsberg die Kindheitserfahrung zurück. Eberts ist fünf Jahre alt, als er zum "Höhlenmenschen" wird. Heulen die Sirenen, ergreift er mit Mutter, Großmutter und Schwester panikartig die Flucht. Von der Mühlenstraße 34 durch das Nachbarhaus in den Luftschutzstollen. Sie hatten es nicht weit, brachten sich immer rechtzeitig in Sicherheit.

Neben Ebert fanden sich in den letzten Tagen zahlreiche Siegburger am Bergstraßen-Spielplatz ein, die damals in den Gängen ausharrten. Während der Bagger seine Arbeit tut, berichten sie. Von den unmenschlichen Zuständen in den Stollen. Von der existenziellen Not, die nachfolgende Generationen - Gott sei Dank - nicht mal ansatzweise erlitten haben. Eberts erzählt: "Wir schliefen unter mehreren Wolldecken. Sie wärmten nur dann, wenn sie nicht nass waren." Trockenheit ist ein Fremdwort, die Röhren gleichen feuchten Verließen, es tropft überall. 30 bis 35 Meter geht der Tunnel, in dem sich Eberts mit seiner Familie verkriecht, in den Michaelsberg. Ganz hinten gabelte er sich. Auf der einen Seite ein eigener Bereich für die besser Betuchten. Hier fangen Planen das von oben eindringende Wasser auf. Auf der anderen Seite plätschert es. Hier erleichtern sich die Kinder.

Menschen sterben im Stollen. An den Strapazen, an Krankheit oder Altersschwäche. Die Betten der Toten blieben nicht lange leer. Als alles vorbei ist, im April 1945, wird Eberts Erinnerung deutlicher. Vom Landratsamt kommend, knattern die Panzer der Amerikaner über die Mühlenstraße auf ihn zu. "An den Bordsteinen bildeten sich tiefe Kerben der Panzerketten. Sie blieben jahrelang." Die Freiheit brennt sich ein auf den Straßen. Nicht jeder Sieger verhält sich ritterlich. Eberts: "Im Gasthaus gegenüber schossen Amerikaner in die Weinfässer und standen bis zu den Knöcheln im roten Saft." Die GIs betrinken sich, werden übermütig. Mütter verstecken ihre Töchter.
Ausgemergelt kehrt sein Vater Heinrich Eberts aus dem Krieg zurück. Nachbarn helfen "Heini" beim Flicken des beschädigten Daches. Der Hausherr ist stark eingeschränkt. Einen Arm hat er auf dem Schlachtfeld gelassen. Zur Nachkriegszeit fallen Eberts zwei Wörter ein: Ruude Kappes. Den isst der Vater für sein Leben gern und sinniert am Küchentisch mit traurigen Augen über zurückliegende Festtagsgerichte mit Rotkohl. Was macht der Junior? Er schleicht sich bergauf, zum Klostergarten. Was er auf dem Rückweg unter der Jacke verbirgt, ist kein Fußball...

 
 

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Hexe Lilli rettet Weihnachten: 15:00 Uhr
Thor 3 - Tag der Entscheidung: 14:45 Uhr, 17:15 Uhr, 20:00 Uhr

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Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs: 14:45 Uhr
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Fack ju Göhte 3: 14:45 Uhr, 17:00 Uhr, 17:30 Uhr, 19:45 Uhr, 20:15 Uhr, 23:00 Uhr
Hexe Lilli rettet Weihnachten: 15:15 Uhr, 17:45 Uhr
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