Wenn diese Nachricht nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

Siegburg - Logo 5. November 2017  
 
Andrack liest aus "Lebenslänglich Fußball"

Blick in die wahre Welt

Siegburg. "Vom Wahnsinn, Fan zu sein", so lautet der Untertitel von Manuel Andracks aktuellem Buch. Der wahre Wahn ist sehr facettenreich, reicht von Freud und Leid an der eigenen Mannschaft, Wut und Unverständnis über Trainer und Tomatenschiris bis zum Frust über den Erfolg der brausehaltigen Dosenperformance, die sich in Leipzig mit Fußballtrikots tarnt. In dieser Welt zwischen depressiver Hoffnungslosigkeit und hysterischer Euphorie, die sich beim 1. FC Köln, wie vor drei Tagen im Europapokal, vollends in aller Fülle auch mal in nur zweimal 45 Minuten ergießen kann, im Universum von Freude und Frust, Treue und Trauer, ist Andrack ein kundiger Wanderer, ist ihr leidenschaftlicher Mitbewohner. Sein Buch enthält eine interessant bis kuriose Sammlung ungewöhnlicher und amüsanter Einblicke. Andrack sprach nicht nur mit besonders aberwitzigen Fans, sondern auch mit Psychologen und berichtet dem Leser sehr unterhaltsam von allerlei Kuriositäten. Da ist z.B. der König aller meckernden Opas, eine geplatzte Verlobung wegen dem 1. FC Köln oder aber die Geschichte von Thomas, der jeden zweiten Samstag 1.200 Kilometer mit dem Auto fährt, um seine geliebten Oberhausener - läufts mal gut - siegen zu sehen.
Andrack, Redakteur, Moderator, Autor und Ex-Sidekick von Harald Schmidt, hat als gebürtiger Kölner seinen Dauerkarten-Stammplatz im Südtribünen-Oberrang. 40 Jahre leidenschaftlicher Fan, weiß er, was wirklich Wahnsinn ist. Wer aus der Parallelwelt einen Blick in die wahre Welt, in der Fußball über alles steht, werfen will: Andrack liest am Freitag, 10. Oktober, im Rahmen der Literaturwochen im Stadtmuseum, 20 Uhr.

 
 
Mit Collagen, Überschriften und kleinen Texten

Das persönliche Fotobuch

Siegburg. Familienfeste wie Kommunion und Konfirmation, etwa der Enkelkinder, runde Geburtstage und Ehe-Jubiläen, gehören zu den schönsten Momenten im Leben, die wir gern in Bildern festhalten. Liebevoll angeordnet in einem Fotobuch, wird daraus ein schönes Geschenk. Im VHS-Kurs von Mario Weber erstellt jeder Teilnehmende ein persönliches Fotobuch mit Collagen, Überschriften und kleinen Texten. "Das persönliche Fotobuch - auch zum Verschenken", am Freitag, 10. Oktober, 13 bis 18 Uhr, im VHS-Studienhausm Raum 017. Entgelt 33 Euro. Bitte mitbringen: Eigene Fotos auf Speicherkarte, CD oder USB-Stick. Vorkenntnisse: Programme starten und Dateien speichern und wiederfinden. Nähere Informationen bei Katrin Thaidigsmann, katrin.thaidigsmann@vhs-rhein-sieg.de, Telefon 3097-24

 
 
Am Anno ging es vom Neandertal in die Gegenwart

Reise in die Steinzeit

Siegburg. Eine Reise in die Vergangenheit unternahmen zwei Klassen der Jahrgangsstufe 6 des Anno-Gymnasiums: Bei einer virtuellen Klassenfahrt ging es in die Steinzeit. Unter Leitung der Geschichtslehrerinnen Regina Scholtes und Mareike Welzel erfolgten zunächst auf Basis der "Vom Neandertaler in die Gegenwart" - Ausstellung des Rheinischen Landesmuseums Bonn sorgfältige Recherchearbeiten statt. Dann wurde gemalt, gebastelt, getöpfert. Einige Schüler stellten Reproduktionen einer Höhlenmalerei her, andere fertigten in Handarbeit Kleidung an oder bauten Töpfergefäße, Waffen oder Werkzeuge nach. Um in die Lebensweise der Vorfahren einzutauchen, bereiteten die Sechstklässler steinzeitliche Kost her und servierten den Mitschülern Speisen aus Nüssen, Trockenfrüchten und Kräutern. Ein wahres "Highlight" stellte die Entfachung eines steinzeitlichen Feuers mit Feuerstein und Zundermaterial auf dem Schulhof dar. Im Klassenraum konnte eine Ausstellung mit beeindruckenden Nachbauten steinzeitlichen Wohnens vom altsteinzeitlichen Zelt bis zum jungsteinzeitlichen Langbau besichtigt werden. Fazit: Geschichte zum Anfassen und Erleben ist wichtig: Kein alter Kram von gestern, sondern Leben der Vorfahren. Es ist wichtig, Vergangenes nahe zu holen, in Vergessenheit zu Geratendes präsent zu machen und Früheres für die Gegenwart zu nutzen. Wenn der Unterricht das Leben vergangener Zeiten in die Gegenwart holt, wird er mit Leben gefüllt.

 
 
Passend zum jecken Wochenende

Siegburgia blüht

Siegburg. Pünktlich zum Wochenende der Prinzenvorstellung und des "Karnvealserwachens" blüht bei Margret Brodesser die städtische Jubiläumsrose "Siegburgia". Danke fürs Foto.

 
 
Pfadfinder wandern auf den Spuren des Grauens

Geschichte hautnah

Siegburg. Wie war es möglich, dass vor knapp 400 Jahren Menschen, vorwiegend Frauen, als Hexen denunziert, gefoltert und grausam getötet wurden? Auf Einladung des Fördervereins der Kaldauer Pfadfinder machte sich eine Gruppe von Interessierten auf den Weg, um im Rahmen einer Wanderung die Örtlichkeiten kennen zu lernen, an denen Anna Katharina Spee, eine vermögende Frau mit vier Kindern, lebte und in die Fänge des von weit her angereisten Hexenkommissar Dr. Jan Möden geriet. Heimatforscher Gerd Wachs führte die Wanderer ab der Alten Brauerei in Kasbach-Ohlenberg (Kreis Neuwied) durch den bunt gefärbten Herbstwald und berichtete unterwegs darüber, wie es dort im Jahre 1631 zuging. Anna Katharina Spee war damals eine von 18 Frauen und zwei Männern, die dem Verfolgungswahn zum Opfer fielen. Die Folgen der Pest und eine allgemeine Hungersnot waren offenbar der Anlass, Schuldige für diese Katastrophen zu suchen, aber sicherlich auch die Gier, sich auf solche Tribunale das Eigentum der Hingerichteten anzueignen. Wachs schilderte detailgenau die Gerichtsverhandlungen und das Procedere, dass den Hinrichtungen vorausging. Er zeigte das noch erhaltene und heute noch bewohnte herrschaftliche Anwesen der Familie Spee, den Weg zur Hinrichtungsstätte und die Stätte ihres qualvollen Todes. In der Wallfahrtskirche in Bruchhausen, wo eine Grabplatte von Robert Spee, dem Ehemann der angeblichen Hexe, zu sehen ist, erinnerte Sopranistin Claudia Wachs mit schöner Solostimme an das Schicksal der zu Unrecht verfolgten Frauen und Männer des Jahres 1631. Ein weiterer Höhepunkt der herbstlichen Wanderung war eine Rast auf der Erpeler Ley, von der man einen guten Blick auf die Reste der Brücke bei Remagen, die in den letzten Wochen des zweiten Weltkrieges, im März 1945, von großer militärischer Bedeutung war.
Foto: Die Kaldauer Wandergruppe vor dem Anwesen der Familie Spee.

 
 
Playbacktheater erzählt aus dem Stehgreif vom Leben und dem Danach

Der Tod - Us d'r Lamäng

Siegburg. Das Playbacktheater "Lamäng" erzählt am Sonntag, 12. November, 18 Uhr, im Raum der Stille des Bestattungshauses Kümpel, Alte Lohmarer Str. 8d, Geschichten vom Leben und Tod. Der kölsche Begriff "us d'r Lamäng mache" bedeutet, dass man etwas unvorbereitet aus dem Stegreif präsentiert oder macht. Die Theatergruppe setzt denn auch Stichworte oder Geschichten aus dem Leben um. Ein Spielleiter vermittelt zwischen Erzähler, Publikum und Spielern und sorgt dafür, dass die Geschichte auf der Bühne Gestalt annimmt. Die letzte Sonderveranstaltung zum Tag des Friedhofes verspricht zwei unterhaltsame Stunden, wobei das Thema Tod auch humorvoll aufgezeigt werden kann. Kosten einschließlich Begrüßungsgetränk und Fingerfood acht Euro. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Reservierung unter 384631 gebeten. Karten sind auch zu erhalten im Café Tod (sonntags auf dem Nordfriedhof von 14.00 bis 17.00 Uhr)

 
 
Literaturwochen-Termin muss aus organisatorischen Gründen ausfallen.

Junge Autoren stellen sich nicht vor

Siegburg. Die für Montag, 6.November, 20 Uhr, vorgesehene Literaturwochen-Veranstaltung "Junge Autoren stellen sich vor" muss leider aus organisatorischen Gründen entfallen Karteninhaber bekommen das Geld zurück erstattet.

 
 
Stadtnachrichten auf Facebook

Videos und Infos

Siegburg. Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Siegburg.de liked, der ist quasi mittendrin. Dorthin über den Link.

» mehr

 
 

Heute in Siegburg:

Sonntag, 5. November

10 bis 18 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46: Ausstellung "Alanus - InterPro" - ausgewählte Kunstprojekte der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft (bis 5. November)

11 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46: Tim Michalak und Christian Ubber: "Engelbert Humperdinck - Ein biographisch-musikalisches Lesebuch" im Rahmen der 38. Siegburger Literaturwochen, Eintritt 7 Euro

11 Uhr, Pumpwerk, Bonner Str. 65: Barbara Teuber liest Edgar Allan Poe "Ligeia"

11 bis 16 Uhr, Pfarrer-Rupprecht-Saal, Kaldauer Straße: Benefizbasar mit Cafeteria des Ortsausschusses und der Frauengemeinschaft kfd in St. Mariä Empfängnis

11 bis 19.30 Uhr, Marktplatz: Kartoffelfest und Martinsmarkt

ab 11.11 Uhr, Marktplatz: Karnevalseröffnung des Siegburger Karnevalskomitees mit allen Gesellschaften und Vereinen

11 bis 17 Uhr, Rhein-Sieg-Halle, Bachstr. 1: 11. Immobilien- und Baumesse "Zukunft Haus"

13 bis 18 Uhr, Innenstadt: Verkaufsoffener Sonntag

14 bis 17 Uhr, Nordfriedhof, Alte Lohmarer Straße: Café T.O.D. hat geöffnet

14 Uhr, Stadtbibliothek, Griesgasse 11: Siegburger Literaturwerkstatt: "TextelMechtel"
im Rahmen der 38. Siegburger Literaturwochen, Eintritt frei

20 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46: Edgar Rai & Hans Rath: "Bullenbrüder" im Rahmen der 38. Siegburger Literaturwochen, Eintritt 10 Euro

 

Der Tag heute:

Sonntag, 5. November, der 308. Tag in 2017

 

Sonnenuntergang: 16.58 Uhr
Sonnenaufgang morgen: 7.30 Uhr
Mondaufgang morgen: 19.06 Uhr
Monduntergang morgen: 9.50 Uhr

Heilige und Namenstage: Bernhard (Lichtenberg, starb am 5. November 1943 im Krankenhaus Hof während des Transports aus dem Gefängnis von Berlin-Tegel ins KZ Dachau an den Folgen der Haft; mutiger Kämpfer gegen die Nazis, Mitglied des Vorstands des "Friedensbundes Deutscher Katholiken", rettete mehreren Juden das Leben), auch: Bernd, Björn, Dina, Hardy.

 

Uns Uwe

Geburtstag: Hans Sachs (1494-1576), Dichter, Meistersinger und Dramatiker; Carl Leverkus (1804-1889), Chemieunternehmer, Namensgeber für eine Siedlung nahe Köln; Raymond Loewy (1893-1986), amerikanischer Produktdesigner der Extraklasse, entwarf die Coca-Cola-Flasche, die Lucky-Strike-Packung, die Shell-"Muschel", das Logo für den Lebensmittler "Spar", Rosenthal-Porzellan und die Busse der Greyhound-Flotte; Joel McCrea (1905-1990), amerikanischer Schauspieler (mit Fay Wray in "Graf Zaroff-Genie des Bösen"/"The Most Dangerous Game", "Sacramento"/"Ride The High Country" von Sam Peckinpah oder "Der Auslandskorrespondent"/"Foreign Correspondent" von Alfred Hitchcock; Willi Stross (1907-1966), Siegburger Künstler, bedeutender Geigenvirtuose, nach ihm ist in Kaldauen eine Straße benannt, trat bereits als siebenjähriger Geiger im Kriegslazarett auf dem Michelsberg auf, gewann als 20-jähriger in Berlin den "Mendelssohn-Bartholdy-Preis", den ältesten Klassik-Musikpreis Deutschlands, 1934 mit 27 Jahren Deutschlands jüngster Akademieprofessor, gründete das "Stross-Quartett", mit dem er sich weltweite Anerkennung verschaffte, zahlreiche Konzertreisen durch Europa, Afrika und Asien, 1955 feierte er als erster Musikbotschafter Deutschlands nach dem Krieg triumphale Erfolge in Moskau und die Kölner Presse rühmte seine Genialität: "Wir haben keine Bedenken, ihn mit den großen deutschen Geigern in einem Atem zu nennen"; Roy Rogers (1911-1998), amerikanischer Country-Sänger und unermüdlicher Western-Darsteller ("King of the Cowboys"); Vivien Leigh (1913-1967), englische Schauspielerin, berühmt durch die Rolle der Scarlett O'Hara in "Vom Winde verweht"; Rudolf Augstein (1923-2002), Publizist, Gründer und Herausgeber des "SPIEGEL"; Lester Piggott (1935), britischer Jockey, brachte es auf 5.300 Siege bei Pferderennen und drei Jahre Gefängnis beim Steuerhinterziehen; Uwe Seeler (1936), Fußballspieler, langjähriger Kapitän des Hamburger SV, Vizeweltmeister 1966 in England, für Fleiß und Fairness stets geachteter "Uns Uwe"; verletzte sich letzten Sonntag an Knie und Nase beim Sturz über den Hund von Tochter Helle; Elke Sommer (1940), Inbegriff des deutschen "Fräuleinwunders" und ehemalige "Miss Viareggio", begann ihre Schauspieler-Karriere mit Horst Buchholz in der Verfilmung des Romans "Das Totenschiff" von B. Traven; Art Garfunkel (1941), amerikanischer Sänger und Musiker, mit Paul Simon ("Mrs. Robinson") und solo ("Bright Eyes"), versuchte sich auch als Schauspieler; Sam Shepard (1943), amerikanischer Dramatiker, Drehbuchautor (Wim Wenders "Paris, Texas"), Musiker (Schlagzeuger bei der Bob-Dylan-Tournee 1975) und Schauspieler (Hauptrolle in Max Schlöndorffs Verfilmung des Max-Fritsch-Romans "Homo Faber"); Gram Parsons (1946-1973), amerikanische Musikerlegende, ersetzte 1968 David Crosby bei den "Birds", dann bis zum Drogentod bei den "Flying Burrito Brothers" und der "Fallen Angels Band", beeinflusste musikalisch die "Rolling Stones"; Peter Noone (1947), englischer Gitarrist und Sänger bei "Herman's Hermit" ("No Milk Today"); Bryan Adams (1959), kanadischer Sänger ("Summer of 69"); Tatum 0'Neal (1963), amerikanische Schauspielerin ("Paper Moon"); Famke Janssen (1965), niederländische Schauspielerin ("X-Men", "Golden Eye").

Todestag: 1956: Art Tatum, der amerikanische Jazzpianist stirbt 47-jährig in Los Angeles; 1977: René Goscinny, der französische Comicautor ("Asterix", "Luky Luke") stirbt 51-jährig in Paris; 1989: Vladimir Horowitz, der amerikanische Pianist stirbt 86-jährig in New der amerikanische Pianist stirbt 86-jährig in New York; 2003: Bobby Hatfield, die eine Hälfte der "Righteous Brothers" ("You've lost that loving feeling") stirbt 63-jährig in Kalamazoo/Michigan; 2014: Manitas de Plata, der französische Gitarrist, dessen Künstlername "Silberhändchen" bedeutet, stirbt 93-jährig in Montpellier; 2015: Hans Mommsen, der bedeutende Historiker ("Aufstieg und Untergang der Republik von Weimar"), er nannte das sehr späte Bekenntnis von Günther Grass zu seiner Waffen-SS-Vergangenheit "typisch wie verlogen", stirbt an seinem 85. Geburtstag in Tutzing.

 
 

Historisches Kalenderblatt:

Vor 105 Jahren - 5. November 1912
Bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen gewinnt Demokrat Woodrow Wilson gegen den republikanischen Amtsinhaber William Howard Taft. Ex-Präsident Theodore Roosevelt war für die "Progressive Party" angetreten.

 
 
Vor 35 Jahren - 5. November 1982

Als größte Anlage der Welt geht das Wasserkraftwerk Itaipu (Foto) im Grenzgebiet zwischen Paraguay und Brasilien in Betrieb. 18 Turbinen, von den Wassermassen des Rio Paraná angetrieben, produzieren ein Fünftel des brasilianischen Energiebedarfs.

Vor 10 Jahren - 5. November 2007
"Chang'e-1" erreicht als erste chinesische Raumsonde eine Umlaufbahn des Mondes.

 
 

Siegburger Kalenderblatt:

Vor 105 Jahren - 5. November 1912
Der Siegburger Sportverein 1904 wollte am Sonntag, den 3. November, seinen neuen Sportplatz an der Waldstraße mit einem Spiel seiner ersten Mannschaft gegen die erste Mannschaft des FC Borussia Bonn einweihen. Bislang spielte der acht Jahre alte Verein auf dem "Platz am Lohmarer Walde". Das Premieren-Spiel sollte um 2.40 Uhr nachmittags unter Leitung "des hier bekannten Herrn M. Walbröl, Cöln", beginnen. Doch der anhaltende Regen machte es unmöglich, den neuen Platz spielfertig zu machen. Deshalb weicht der SSV an die Luisenstraße aus, wo der Siegburger Turnverein "zuvorkommend" sein Spielfeld bereitstellt. Foto: Bislang kickten die frühen SSV-Kämpen auf dem Platz am Lohmarer Walde. Das Bild stellte uns Margarete Kühnel zur Verfügung.

 
 
Vor 105 Jahren - 5. November 1912

Auch wenn das Einweihungsspiel verschoben werden muss, der neue SSV-Sportplatz weckt Vorfreude. Das Heimatblatt berichtet: "Der neue SSV-Sportplatz liegt unmittelbar hinter dem Hotel Restaurant Zur Sonne, Besitzer A. Kamp, in der Waldstraße. Der Eingang zum Platz liegt rechts von dem Garten des Herrn Kamp, in der Waldstraße. Da die jetzigen Verhältnisse einen neuen und schönen Platz verlangen, so ist der Siegburger Sportverein den Anforderungen in jeder Weise gerecht geworden. Die Größe des Spielplatzes ist: 100 m lang, 70 m breit. Direkt neben dem Platz sind eine Laufbahn für Leichtathletik und einige kleinere Plätze vorgesehen, Wir wollen hoffen, daß der Siegburger Sportsverein 1904 auf dem neuen Platz ebensoviele Siege und Anhänger an den Sport gewinnen wird, wie er solche auf dem alten Platz errungen hat." Foto: Kamps "Zur Sonne", rechts am Garten vorbei geht es auf den neuen Platz des SSV 04.

 
 
Vor 105 Jahren - 5. November 1912

Brölthalbahnhof: "Auf allseitigen Wunsch verehrter Gäste verabreiche ich am Sonntag nochmals das allseitige berühmte Münchener Hofbräu direkt vom Faß. Mit Hochachtung Fritz Hardung, Bahnhofswirt bei der Brölthalbahn." Foto: Hardung zapft Hofbräu - Bröltalbahnhof auf dem heutigen Berliner Platz auf der Zange.

Vor 95 Jahren - November 1922
Als sich am gestrigen kalten, rauwindigen, teils regnerischen Herbstsonntage die vielen Teilnehmer am Bahnhofsplatze einfanden, um die so jäh aus dem Leben geschiedene Frau Baurat Hasse das letzte Geleit zu geben, schien selbst der Himmel mitgerissen und ließ eine große Regenpause walten. Groß war die Zahl der Teilnehmenden. Als der stattliche Leichenzug in die Kaiserstraße einbog, reichte er noch fast den ganzen Markt entlang. Welch ein Beweis der Achtung, Wertschätzung und großen Dankbarkeit, die sich die nun Verblichene in ihrem arbeitsreichen, In Liebe und Fürsorge für die Armen und Hilfebedürftigen fast aufgehenden Leben erworben hatte. Auf dem alten Friedhofe ist ihr die letzte Ruhestätte bereitet worden.

Vor 95 Jahren - November 1922
Der Martinsausschuß bittet uns, seinem Aufruf noch folgendes nachzutragen: Die Feier ist für Freitagabend geplant. Damit besonders die kleineren Kinder nicht zu sehr ermüden, soll der Zug jedes Jahr abwechselnd nur einen Teil der Stadt berühren. Zu unserem diesjährigen Zuge ist noch tätige Mithilfe sehr sehr erwünscht. Es fehlt noch an Musik. Wer da zu helfen in der Lage ist (auch Mandolinenclubs usw.) wolle sich bei Herrn Lehrer Medgenberg, Zeughausstraße, melden. Für die Aufrechterhaltung der Ordnung und Absperrung einzelner Straßenteile wäre die Mitwirkung der Turn- und Sportvereine dringend erwünscht. Herr Gymnasialturnlehrer Schumacher, Königstraße, nimmt Meldungen entgegen. Und endlich die Hauptperson: "Wo bleiben St. Martin und seine Begleiter zu Pferde?" Wer sich da in den Dienst der guten Sache stellen möchte, der wende sich möglichst bald an Lehrer Müller, Annostraße 12. Nun, Bürger Siegburgs: Zeigt, daß ihr ein Herz für unsere Kinder habt!"
Der Zug geht über Mühlenstraße, Kaiser-Wilhelm-Platz, Wilhelm-, Bahnhof-, Ring-, Friedrich-, Kaiserstraße zum Markt. Daselbst findet eine Schlußfeier statt. Der Markt wird von den Turn- und Sportvereinen und der Feuerwehr abgesperrt. (Kreisblatt)

 
 

Öffnungszeiten:


Rathaus, Bürgerservice, Amt für Jugend, Schule und Sport, Stadtmuseum, Tourist-Information, Musikschule, Stadtbibliothek, Volkshochschule Rhein-Sieg, Verbraucherzentrale

» mehr
 

 
 

Notdienste/Wichtige Rufnummern:

Polizei: 110
Rettungsdienst/Feuerwehr: 112
Krankentransport: 19-222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116-117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: 0180/5986700
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen
Giftnotruf-Informationszentrale für Vergiftungsfälle Universitätsklinik Bonn: 0228/19240
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 0800/1110333
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116-116 (In Deutschland gebührenfrei)

Apotheken-Notdienst:
(jeweils von 9 Uhr bis 9 Uhr des Folgetages)


Heute:
Linda-Apotheke am oberen Stadttor, Kölner Str. 62A , Troisdorf, Tel.: 02241/99 52 90
Montag:
Markt-Apotheke, Wilhelm-Hamacher-Str. 5 , Troisdorf, Tel.: 02241/7 24 11
 

Kinoprogramm Sonntag 5. November:

Capitol, 53721 Siegburg, Augustastraße 20, Tel.: 02241/62288
Captain Underpants: 15:00 Uhr
Fack ju Göhte 3: 14:45 Uhr, 17:30 Uhr, 20:15 Uhr
Thor 3 - Tag der Entscheidung: 14:30 Uhr, 17:15 Uhr, 20:00 Uhr

Cineplex, 53721 Siegburg, Europaplatz 1, Tel.: 02241/95808-0
Barbie - Die Magie der Delfine: 11:00 Uhr
Cars 3 - Evolution: 12:30 Uhr, 14:45 Uhr
Der kleine Vampir: 13:00 Uhr, 14:45 Uhr, 17:45 Uhr
Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs: 14:45 Uhr
Es: 20:00 Uhr
Fack ju Göhte 3: 11:30 Uhr, 14:45 Uhr, 15:00 Uhr, 17:00 Uhr, 17:30 Uhr, 19:45 Uhr, 20:00 Uhr, 20:15 Uhr
Geostorm: 17:30 Uhr 3D
Jigsaw: 20:30 Uhr
Professor Marston & The Wonder Women: 17:15 Uhr
Rock My Heart - Mein wildes Herz: 11:30 Uhr
Salyut 7: 11:30 Uhr
Schneemann: 17:30 Uhr, 20:15 Uhr
Thor 3 - Tag der Entscheidung: 11:30 Uhr 3D, 14:45 Uhr 3D, 17:00 Uhr 3D, 20:00 Uhr 3D

 

› www.siegburg.de

Service
Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie damit einverstanden waren, Informationen über die Stadt Siegburg zu bekommen. Falls Sie diese E-Mails nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte hier.

Presse- und Informationsdienst der
Stadtverwaltung Siegburg
Nogenter Platz 10
53721 Siegburg
Telefon: 02241/102-301
Telefax: 02241/102-450
E-Mail: presse@siegburg.de

Redaktion
Ralf Reudenbach (Verantwortlich nach § 6 MDStV)
Jan Gerull (Pressesprecher)