03.11.2017

Angekommen - Aufgenommen

Kaldauen und die "Flüchtlingswelle" vor über 70 Jahren

Siegburg. Die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg haben fast allen Siegburger Stadtteilen einen ausgeprägten Zuwachs an Einwohnern beschert.

Durch den Zuzug von Vertriebenen und Flüchtlingen nach 1945 wuchs auch die Bevölkerung in Kaldauen rasant. Keine leichte Aufgabe für das kleine Dorf mit damals 650 Einwohnern, aber auch für die vielen Fremden, die mit wenigen Habseligkeiten, meist nur einem Rucksack voll, einen Neuanfang wagen mussten. "Angekommen - Aufgenommen" ist der Titel einer Abendveranstaltung des Ökumenischen Gesprächskreises Kaldauen am Dienstag, 14. November, 19 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus an der Friedensstraße 13 in Kaldauen. Wer über eigene Erlebnisse und Erinnerungen in schweren Zeiten des Neuanfangs vor rund 70 Jahren erzählen und berichten möchte, ist herzlich eingeladen. Ein interessanter Abend aber auch für junge Menschen, die gerne mehr wissen möchten über eine ereignisreiche Zeit in Kaldauen und die "Flüchtlingswelle" vor üben sieben Jahrzehnten. Foto: Dörfliche Strukturen prägten Kaldauen bis kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, hier die Kapellenstraße.


03.11.2017 - 70Jahre-nach-Zeitenwende

Kapellenstraße in Kaldauen