31.07.2019

Offener Brief Huhns an Seehofer und Schulze

"Feuerwerke aus Umwelt- und Klimaschutzgründen verbieten"

Siegburg. In einem offenen Brief an Horst Seehofer, Bundesminister des Inneren, für Bau und Heimat, und Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, bittet Bürgermeister Franz Huhn um eine Änderung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz

(1. SprengV), um es Städten zu ermöglichen, Feuerwerke aus Umwelt- und Klimaschutzgründen zu verbieten. Huhn begründet seinen Vorstoß weiterhin mit den gesundheitlichen Folgen des Einatmens von Feinstaub, der Gefahr individueller Verletzungen mit teils irreparablen Schäden durch nah am Körper explodierende Feuerwerkskörper sowie die durch Feuerwerke in Todesangst und Panik versetzte Tierwelt. Sein Fazit: "Feuerwerke setzen viel Feinstaub frei und sind damit letztendlich ein Vergiften der Luft, das nicht mehr zeitgemäß ist. Politik, egal auf welcher Ebene, darf sich nicht auf symbolische Akte beschränken." In der Folge weist Huhn darauf hin, dass die 1. SprengV den Städten und Gemeinden "keine Möglichkeit - insbesondere auch aus Gründen des Umwelt- und Naturschutzes - zum Erlass eines generellen Abbrennverbotes von pyrotechnischen Gegenständen" biete. Daher formuliert er seine Bitte an Seehofer: "Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie sich dafür einsetzen würden, dass Legitimationen für Städte, Feuerwerke insbesondere zu verbieten, in die Erste Sprengstoffverordnung aufgenommen werden." Über den "mehr"-Link zum vollständigen Schreiben.