17.03.2017

Sanduhr wieder da!

1,5 Tonnen rieseln in die Auferstehungskirche

Siegburg. Pfarrer Joachim Knitter lädt ein zum Gottesdienst "Die Zeit verrinnt" am Sonntag, 19, März, um 9.45 Uhr in der ev. Auferstehungskirche (Annostraße 14).

Eindrücklich unterstrichen wird das Motto durch die in der Kirche installierte Sanduhr, die schon kurz nach der Jahrtausendwende in der Auferstehungskirche hing. In dem feinen Sandstrahl, der dank einer zusätzlichen Beleuchtung besonders zur Geltung kommt, wird jedem die verrinnende Zeit, zu der auch die eigene Lebenszeit gehört, vor Augen gehalten. Die Zeit, die vergangen ist, hinterlässt Spuren in Raum und Zeit, Spuren, die aus dem unscheinbaren Rinnsal der Gegenwart einen unübersehbaren Sandkegel wachsen lässt - insgesamt sind es 1,5 Tonnen! 500 Jahre Reformation ist Erinnerung, aber auch Aufgabe für die Zukunft. Im rieselnden Sand wird die beständige Veränderung und Erneuerung plastisch. Immer wieder werden alte Bilder in den entstehenden Sandkegel eingebracht, die dann allmählich bedeckt werden. Die Bilder zeigen Menschen aus der Kirchengemeinde (Verstorbene), aber auch historische Aufnahmen aus der Gemeinde und Stadtgeschichte. Die Auferstehungskirche wird an Ostern 2017 genau 60 Jahre alt und hat auch eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Sanduhr wird ab dem 19. März zu sehen und in der dienstags bis samstags geöffneten Kirche zwischen 10 und 17 Uhr in Betrieb sein. Sie ist zugleich zentrales Medium der Osternachtsfeier.


17.03.2017 - Sanduhr-Auferstehungskirche

Die Sanduhr in der Auferstehungskirche