11.09.2019

Rallye macht in Siegburg Station

Elektromobil durch Deutschland

Siegburg. 2007/2008 fuhr der Schweizer Louis Palmer als erster Mensch mit einem solargetriebenen Auto um die Welt.

Damit wollte er beweisen, dass man nur mit der Kraft der Sonne die Erde umrunden kann. Nach seiner Rückkehr verlieh ihm die UNO die Auszeichnung "Champion of the Earth", verbunden mit dem Auftrag, sich weiterhin für die Umwelt und die Sensibilisierung der Bevölkerung einzusetzen. Daraus entstand die WAVE Trophy, eine jährlich wiederkehrende E-Mobil-Rallye, die Pioniere und Enthusiasten gleichermaßen anzieht. Sie alle teilen ein Ziel: Der E-Mobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Am Freitag, 13. September, gehen mehr als 50 E-Fahrzeuge, darunter auch E-Bikes und Motorräder, in Dortmund an den Start. Auf ihrem abwechslungsreichen, 1.600 Kilometer langen Weg nach Erlangen macht die Autorallye am Samstag, 14. September, in Siegburg Station. Den ganzen Tag über können die Fahrzeuge besichtigt und Gespräche mit den Teams geführt werden. Erwartet werden die ersten Fahrzeuge um 10.15 Uhr in der Neuen Poststraße. Erwartungsgemäß erreichen die Fahrzeuge den zu durchfahrenden Torbogen im Minutentakt. Dabei werden die Teams vom Veranstalter begrüßt und mit ihren Fahrzeugen vorgestellt. Anschließend präsentieren sich diese auf der Ausstellungsfläche im Bereich Neue Poststraße/S-Carré, wo die Teilnehmer auch für Gespräche über Erfahrungswerte mit den jeweiligen Fahrzeugtypen, das Fahrverhalten, den Stromverbrauch, die Unterhaltungskosten bis hin zu der Frage, warum man sich für die E-Mobilität entschieden hat, zur Verfügung stehen. Um 13 Uhr trifft die zweite Autogruppe in Siegburg ein. Auch hier werden die Fahrzeuge und die Teams bei der Durchfahrt durch den Torbogen vorgestellt. Die Ausstellung dauert bis ca. 15.30 Uhr, dann brechen die Teams zum nächsten Ausstellungsort auf. Zentrales Anliegen des Veranstalters und der Teilnehmer, Privatteams, Unternehmen und Medien, ist es, zu demonstrieren, dass E-Mobilität bereits heute alltagstauglich ist. Täglich reisen die Teilnehmer zwischen 150 und 250 Kilometer - eine Strecke, die meist nur Vielfahrer mit Jahresfahrleistungen von über 30.000 bis 50.000 Kilometern zurücklegen. Die meisten Autonutzer fahren durchschnittlich 35 bis 50 Kilometer am Tag. Die Botschaft ist daher: Die Mittel zur Energie- und insbesondere zur Verkehrswende sind längst verfügbar. Man muss nur umdenken und konsequenter Handeln. Bereits eine Fläche von 30 Quadratmetern Photovoltaikmodulen reicht aus, um ein Einfamilienhaus und ein Elektroauto mit Energie zu versorgen.


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