22.04.2012
Nah am Wasser gebaut
Wasserhistorische Gesellschaft tagt in Siegburg
Siegburg. Mit Sieg, Mühlengraben und Wahnbachtalsperre vor der Haustür und dem Rhein um die Ecke ist die Überschrift durchaus wörtlich zu verstehen.
Die Gewässer waren wichtige Faktoren in der Stadtgeschichte und Stadtentwicklung, die Talsperre versorgt über 800.000 Menschen in der Region. Zur Würdigung des Lebenselixiers veranstaltet die Deutsche Wasserhistorische Gesellschaft (DWhG) vom 14. bis 16. Juni 2012 aus Anlass des 10-jährigen Bestehens an ihrem Sitz in Siegburg eine Jubiläumstagung unter dem Motto "2000 Jahre Leben mit dem Wasser an Rhein und Sieg". Sie lädt die Bürger aus Siegburg und Umgebung zur Teilnahme herzlich ein. Am Donnerstag, 14. Juni, 17 Uhr, führt Dr. Andrea Korte-Böger mit einem Bildervortrag in der Aula des Stadtmuseums durch das Siegtal von der Quelle bis zur Mündung. Anschließend schildert die leitende Baudirektorin Beate Klein, Bezirksregierung Köln, bis 19.15 Uhr Planungen und Maßnahmen zur naturnahen Flussgestaltung der Sieg. Die Vorträge am Freitagvormittag, 15. Juni, in der Trinkwasseraufbereitungsanlage Siegburg-Siegelsknippen spannen einen weiten Bogen von Ausgrabungen aus Römerzeit und Mittelalter am Rhein bis zu aktuellen Hochwasserschutzmaßnahmen in Köln. Am Samstag, 16. Juni, lernen die Teilnehmer auf einer ganztägigen Busfahrt römische Baudenkmäler im Untergrund und moderne Bauwerke zum Hochwasserschutz in Köln kennen. Das detaillierte Tagungsprogramm und die Anmeldung sind über den Link abrufbar, liegen im Stadtmuseum aus und sind bei Marga Basche in der DWhG-Geschäftsstelle, c/o Wahnbachtalsperrenverband, Siegelsknippen, 53721 Siegburg, Tel./Fax: 02241/128-102/-109, erhältlich. E-Mail: basche@wahnbach.de. Foto: Hochwasser an der Sieg 1909.


