15.05.2019

Huhn: "Wird lange Rückstaus geben!"

Ampeln auf L332 sollen Verkehrssicherheit erhöhen

Siegburg. Von der Unfallkommission des Rhein-Sieg-Kreises werden die Bereiche der Zanger Auf- und Abfahrt der B56n auf die zwischen Siegburg und Troisdorf verlaufende L332 als "Unfallhäufungsstelle" bezeichnet.

Deswegen hat die Kommission, in der Vertreter des Straßenverkehrsamts des Kreises, der beteiligten Kommunen, des jeweiligen Straßenbaulastträgers - hier Straßen NRW -, der Polizei und der Bezirksregierung zusammenkommen, jetzt die Einrichtung einer vorläufigen Ampelregelung beschlossen. Straßen NRW hat bereits mit der Einrichtung der Anlage begonnen (Foto), danach erfolgt die Programmierung, ab den Sommerferien der Betrieb. "Die Sicherheit hat hier die höchste Priorität", wird Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamtes im Rhein-Sieg-Kreis, in einer Pressemitteilung aus dem Kreishaus zitiert. "Deswegen war es umso wichtiger, eine Lösung zu finden, die kurzfristig umgesetzt werden kann." Pütz ist zugleich Vorsitzender der Unfallkommission des Rhein-Sieg-Kreises. "Neben der Reduzierung der Unfälle versprechen wir uns auch eine sicherere Führung für die Radfahrerinnen und Radfahrer." Allerdings: Bevorzugt und angestrebt war und ist grundsätzlich der Bau von zwei Kreiseln auf dem viel befahrenen Abschnitt. Dafür macht sich insbesondere Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn stark, der zur Ampellösung sagt: "Wir werden jetzt erleben, dass es lange Rückstaus gibt und dann wissen, dass nur Kreisverkehrsanlagen wirklich eine Lösung darstellen. Es ist schade, dass wir die notwendigen Kreisverkehre nicht sofort durchsetzen konnten."


15.05.2019 - Ampel-L332

Ampel-L332