21.01.2012
Gerüchte zerstreut
Hunnen stellen bei Prinzenfrühstück ihre Lebendigkeit unter Beweis
Siegburg. Das Prinzenpaar auf dunklen Pfaden. Jörg I. und Ulrike I. kehrten zum Prinzenfrühstück in Attilas Höhle ein.
Frisch saniert, renoviert und natürlich poliert präsentierte sich das Hauptquartier der Hornpötter Hunnen im Keller des Berufskollegs auf der Zange. "Wir haben uns mächtig ins Zeug gelegt, um pünktlich zum heutigen Tag mit unseren Arbeiten am Vereinsraum fertig zu werden", so Jörg Unterberg, 1. Vorsitzender. Sorgen, bei den Wilden müsse man sich das Frühstück selber jagen, waren unbegründet. Das Tier war erlegt, gebraten und in mundgerechte Stücke zerteilt. Die tollitären Regenten und Vizebürgermeister Martin Rosorius ließen es sich schmecken. Dann schlug die Stunde unseres Karnevalsfotografen Oswald Berwian, Mitglied bei den Hunnen und handwerklich versiert. Jörg I. bekam ein von ihm gefertigtes hölzernes Gästebuch und den ersten Siegburger Prinzenkalender. Hordenhäuptling Attila nahm den Besuch in seinem Domizil zum Anlass, Gerüchte zu zerstreuen: Nein, die Hunnen lösen sich nicht auf! Wer Zweifel an der Lebendigkeit der Truppe hat, kann vorbeikommen. Jeden dritten Freitag im Monat, immer um 20 Uhr, belagern die Pelzträger den Keller des Gebäudeteils B im Berufskolleg (Hochstraße).


