15.03.2019

Gasgeruch schreckt Deichmäuse auf

Kita handelte unverzüglich und vorbildlich

Siegburg. Schreckminuten in der Kindertagesstätte "Die Deichmäuse" am Mittwochnachmittag: Betreuer hatten Gasgeruch wahrgenommen, Kinder und Personal brachten sich auf dem Sammelplatz in Sicherheit.

Feuerwehr sowie ein Mitarbeiter des Gasversorgers kontrollierten das Gebäude. An Verbindungsteilen der Gasanlage konnte schließlich ein geringer, nicht relevanter Gasaustritt festgestellt werden. Die betroffenen Teile wurden kurzfristig abgedichtet. Die Feuerwehr lobt das Verhalten: "Für Kinder und Betreuer bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr. Das korrekte Handeln des Personals zeigt aber, dass die vorangegangenen Schulungen und Informationen auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Vorbildlich!" Noch einmal Chemie: Eine durch die Niederschläge großflächig verteilter Öllache auf der Bonner Straße wurde am Mittwochnachmittag mit Bindestoffen abgestreut. Am gleichen Tag sorgte der noch immer kräftig wehende Wind für Einsätze: Morgens musste ein auf den Radweg "An der Aggerbrücke" gestürzter Baum entfernt werden. Außerdem Baummikado in der Seydlitzstraße. Ein Riese hing im anderen. Keine Gefahr für die Allgemeinheit, der Besitzer des Privatgrundstücks holt sich eine Fachfirma. Dienstagnachmittag Brand in der Kleingartenanlage an der Isaac-Bürger-Straße: Eine Holzhütte konnte nach dem gewaltsamen Öffnen des Vorhängeschlosses gelöscht werden, die benachbarten Bauten wurden mit einer Wärmebildkamera auf eventuell vorhandene Glutnester kontrolliert. Auch der Brand eines Mülleimers am frühen Mittwochnachmittag an der Bushaltestelle "Kaldauen Post" war schnell unter Kontrolle. Weniger glimpflich verlief der Absturz eines Dachdeckers aus mehreren Metern Höhe am Dienstagnachmittag in der Mahrstraße: Die Wehrleute übernahmen die Erstversorgung des Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Fast zeitgleich auch Unterstützung für den Rettungsdienst beim Transport eines schwergewichtigen Patienten in der Ringstraße. Ein Beispiel für "positiv gelebte Nachbarschaft", so die Feuerwehr, zum Schluss: Mittwochabend sorgten sich Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Bitzer Weg um eine Nachbarin, die sie schon seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hatten. In der Annahme, die Dame läge hilflos in der Wohnung, verständigten sie die Feuerwehr. Vor Ort konnte über den Vermieter ein telefonischer Kontakt zu der Person hergestellt werden. Es stellte sich heraus, dass sie sich im Krankenhaus befindet. Wir wünschen gute Besserung!


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