11.04.2012
Ende einer Esche
Sprengung am Riemberg geglückt
Siegburg. Ein Signalton, zwei weitere folgen, dann stört ein lauter Knall die Ruhe im Stadtteil Wolsdorf.
Am Hang oberhalb der Hubertusstraße sinkt zeitgleich eine rund 20 Meter hohe Esche zu Boden. Erst verfängt sie sich in der Krone eines anderen Baumes, wenig später kracht der Riese dann auf die Erde. Gefällt durch 400 Gramm Sprengstoff, verteilt auf vier Bohrlöcher. So verlief die Baumsprengung in der Hubertusstraße gestern Nachmittag, 16.30 Uhr. Einsätzkräfte vom THW aus Siegburg und der THW-Fachgruppe Sprengen aus Düsseldorf bevölkerten den Riemberg, dazu die Feuerwehr und das städtische Ordnungsamt. 20 Personen wurden aus ihren Häusern gebeten, parallel dazu die nach einem Hangrutsch umsturzgefährdete Esche mit einem Stahlseil auf Spannung gezogen. Letzteres, um die Fallrichtung des Baumes nach der Explosion zu steuern. Bilanz: Nur geringer Schaden an einem Hausdach, umgehend repariert von der Feuerwehr. Der Rest war - ungefährliche - Aufräumarbeit Foto (Hübner-Stauf): Nur der gerupfte Stumpf blieb stehen.


