11.03.2019

Doppelte Heimat

Richtkranz über dem Feuerwehrhaus für Kaldauen und Stallberg

Siegburg. Haltung nahmen sie an. Die Siegburger Jugendfeuerwehr marschierte am Samstag zum Richtfest des neuen Feuerwehrgerätehauses an der Hauptstraße auf,

dem neuen Standort für die Löschgruppen Kaldauen und Stallberg. Und zukünftig das Ziel für eine Schar der angesprochenen Juniorlöscher, denen ein Gruppenraum zur Verfügung gestellt wird. Am 8. Oktober 2018 war erster Spatenstich für das Projekt auf dem ehemaligen Kirmesplatz, nun flattert bereits der Richtkranz. Die fast schon rasende Geschwindigkeit ergibt sich aus der Tatsache, dass hier ein Feuerwehrhaus "aus der Fabrik" entsteht, die Betonteile wurden industriell gefertigt, geliefert und vor Ort zusammengesetzt. Das Gerätehaus bietet Platz für vier rote Retterautos samt Werkstatt und Umkleiden. Separate Bereiche sind für Schulungen und Verwaltungsarbeiten reserviert. Zwei neue Lösch- und ein Mannschaftsfahrzeug werden in der Heimat der Kaldauer und Stallberger Feuerwehr stationiert. Bau und Fahrzeuge kosten mehr als vier Millionen Euro, die "der Stadtrat für ein Ehrenamt freigab", so Bürgermeister Franz Huhn, "das unter Einsatz des eigenen Lebens für alle ausgeübt wird". Der Innausbau startet in Kürze, Ende März kommen die Fenster. Übergabe am 5. Juli. Erneut ist dann die Nachbarschaft eingeladen, die sich bei Kölsch und Wurst schon am Samstag interessiert umblickte. Foto: Jugendfeuerwehr mit von links: Zimmermann Norbert Heinz, der die richtigen Richtspruchworte fand und traditionsgemäß für Scherben des Glücks sorgte, Siegburgs Wehrleiter Thomas Glatz, die Löschgruppenführer Volker Lürken und Martin Euler vom Stallberg und aus Kaldauen.


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Richtfest - Feuerwehrgerätehaus Kaldauen