11.08.2017

Diskussion um Enzyklika im KSI

UN-Klimakonferenz hat ein Siegburger Vorspiel

Siegburg. Die UN-Klimakonferenz in Bonn vom 6. bis 17. November 2017 wirft ihre Schatten voraus.

Die Vorbereitungen in der Rheinaue haben begonnen, bis zu 20.000 Teilnehmer werden im Herbst erwartet. Auch Siegburg hat teil an der Welttagung. Unter dem Titel "In Sorge um unser gemeinsames Haus - Kirchliche Perspektiven zur Umsetzung des Weltklimavertrages in Deutschland" laden das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, MISEREOR und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend am 3. November, 10.30 bis 17 Uhr, zu einer hochkarätig besetzten Diskussion ins KSI auf dem Michaelsberg. In der Ankündigung heißt es: "Anlässlich der 23. Weltklimakonferenz in Bonn diskutieren wir mit Expertinnen und Experten auf Basis der Enzyklika 'Laudato si' über dringend notwendige politische Reformen und sozialethische Maßstäbe zur Umsetzung des Weltklimaabkommens von Paris. Welche Maßnahmen im Bereich Verkehr, Energie und in der Landwirtschaft sind notwendig, um eine Erwärmung der Erde auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen? Welche Verantwortung haben die großen CO₂-Emittenten, wie Deutschland, gegenüber den vom Klimawandel am stärksten Betroffenen im Globalen Süden?" Auf dem Podium sitzen u.a. Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Chefökonom des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, und Christoph Bals, Geschäftsführer von Germanwatch. Angefragt sind Patricia Espinosa, Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats in Bonn, und Dr. Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg und Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz. Wer mitsprechen und Fragen an die Experten loswerden will, kann sich gerne anmelden. Es gibt Angebote mit und ohne Übernachtung. Alles Notwendige dazu finden Sie über den folgenden Link! Foto (© Lichtgeschichten): Europaforum im Katholisch-Sozialen Institut.


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Foto (© Lichtgeschichten): Europaforum im Katholisch-Sozialen Institut  

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