10.11.2017

Spiel der Sinne

Zum Schluss ein Schuss Frauenlyrik

Siegburg. Was ist eigentlich Frauenlyrik? Dürfen Männer das auch lesen? Oder werden die dann blind?

Das fragte sich der Oliver Steller schon als junger Erwachsener und sagt heute: "Als ich 'Ein alter Tibetteppich' von Else Lasker-Schüler gelesen habe, wusste ich sofort, dass dieses Gedicht nicht von einem Mann sein kann! Selbst Rilke hätte das nicht geschafft." Steller nimmt sich zum Abschluss der 38. Literaturwochen unter dem Titel "Spiel der Sinne" Frauenlyrik vor. Es geht um Liebe, Natur, Tod und das Ich. Aus dem großen Schatz der deutschen Frauengedichte werden manche vorgetragen, andere sind zu Liedern geworden. Steller rezitiert und spielt Gitarre, mit dabei ist der Saxophonist und Klarinettist Bernd Winterschladen (Foto von r.). Sonntag, 12. November, 20 Uhr, Stadtmuseum. Karten kosten 15 Euro.


10.11.2017 - Steller

Oliver Steller und Bernd Winterschladen