20.09.2019

200 Jahre Hammerklaviersonate

Symposium und Konzerte im Stadtmuseum - Nike Wagner eröffnet

Siegburg. Im Jahr 1819 erschien die "Große Sonate für das Hammerklavier" op. 106, kurz: Hammerklaviersonate, im Druck.

Sie gilt in der gesamten Klavierliteratur aufgrund ihrer exorbitant hohen gedanklichen und pianistischen Ansprüche als Ausnahmewerk und sucht ihresgleichen. Vom heutigen Freitag bis Sonntag, 22. September, beantwortet das Symposium "200 Jahre Hammerklaviersonate" der Musikwerkstatt verschiedenen Fragen zur historischen Aufführungspraxis anhand Beethovens Hammerklaviersonate: Wie klang Beethoven in seiner Zeit? Für welche Instrumente komponierte er? Wie spielt man den "originalen" Beethoven? Eröffnung ist um 14.30 Uhr durch die Intendantin des Beethovenfestes Bonn, Prof. Dr. Nike Wagner. Die Tagung setzt ganz die Aufführungspraxis in den Mittelpunkt. Sie ist daher für jeden Beethovenfreund und ambitionierten Klavierspieler interessant. Da die Hammerklaviersonate viele verschiedene Aspekte aufweist, ist es möglich, Rückschlüsse auf andere Werke Beethovens zu ziehen. International renommierte Fachleute referieren beispielsweise über Tempo, instrumentenspezifische Besonderheiten oder Aufführungsgeschichte. Als Highlight kommen drei Hammerflügel aus Beethovens Lebenszeit zum Einsatz. Sie veranschaulichen die rasante Entwicklung, aus der heraus das heutige Klavier entstand. So viele dieser Instrumente gleichzeitig im Vergleich zu haben, ist eine echte Rarität. Die gemeinsam mit dem Beethovenfest ausgerichteten Konzerte im Rahmenprogramm sind bereits ausverkauft. Weitere Informationen über den Link.