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Das Bild zeigt einen heranfahrenden ICE-Zug, der neben der Abtei Michaelsberg zu sehen ist.

Kreisstadt Siegburg


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Siegburger

Partnerstädte und Patenschaften


Nogent sur Marne

Wappen von Nogent sur MarneSeit 1964 besteht die Partnerschaft mit Nogent-sur-Marne, 10 km östlich von Paris entfernt gelegen. Die Stadt hat ca. 27.000 Einwohner und ist eine der ältesten Gemeinden in der Region Paris.

Im Laufe der Jahre haben sich vielfältige Beziehungen zwischen Nogent und Siegburg entwickelt. Ein besonders intensiver Austausch findet im Bereich der Schulen und Sportvereine statt.

Guarda

Wappen von GuardaSiegburg war im Jahre 1985 die erste bundesdeutsche Stadt, die eine Partnerschaft mit einer portugiesischen Gemeinde einging. Die Initiative hierzu ging von den in Siegburg lebenden Portugiesinnen und Portugiesen aus. Guarda ist die Hauptstadt des Bezirks Beira Alta im Nordosten des Landes. 54 km entfernt von der spanischen Grenze und an der Europastraße 3 gelegen, gilt Guarda als das "Tor Portugals." 40.000 Menschen leben in der Stadt und ihren Außenbezirken.

Gute Kontakte haben sich besonders zwischen den Feuerwehren beider Städte ergeben.

Boleslawiec (Bunzlau)

Wappen von Bunzlau1953 übernahm die Stadt Siegburg eine Patenschaft für die schlesische Stadt Bunzlau, heute in Polen gelegen. Die Tradition als Töpferstadt, die Siegburg und Bunzlau verbindet, bildete den Anlasse.

1992 ging Siegburg dann eine Partnerschaft mit der Stadt Boleslawiec ein. Die Bundesheimatgruppe Bunzlau, die sich um die Pflege der Patenschaft verdient gemacht hatte, wirkte auch aktiv bei der Anbahnung der Partnerschaft mit. Der Austausch mit Boleslawiec soll sich auf alle Bereiche des kulturellen Lebens erstrecken und vor allem der Jugend Gelegenheit zu Begegnungen bieten. Besonders erfolgreich ist der Schülertausch beider Städte: Zwischen den Musikschulen sowie den Gymnasien Siegburger Alleestraße und 1. Allgemeinbildendes Lyzeum Boleslawiec kam es zu zahlreichen Begegnungen und gemeinsamen Projekten. Zum jährlichen Keramikmarkt in Siegburg Anfang Juli kommen Töpfermeister aus der Partnerstadt, um die weltberühmte Bunzlauer Keramik zu präsentieren.

Selçuk

Wappen von SelcukIm September 1993 wurde die Partnerschaft zwischen den Städten Selçuk und Siegburg auf türkischem Boden besiegelt, am 30. April 1994 auf dem Siegburger Marktplatz.

Auslöser dieser Partnerschaft waren private Kontakte sowie eine Schulpartnerschaft des Siegburger Anno-Gymnasiums mit dem Selçuker Lisesi. Besonders der Deutsch-Türkische Freundschaftsverein unterstützte den Wunsch, durch eine freundschaftliche Beziehung zwischen einer deutschen und einer türkischen Stadt ein weiteres Zeichen zur Verständigung zwischen den europäischen Völkern und zum Abbau von Vorurteilen zu schaffen.

Seit Gründung der Partnerschaft kümmert sich der Verein insbesondere um die Organisation von Schüler- und Bürgerfahrten in die Mittelmeerstadt an der kleinasiatischen Westküste.

Orestiada

Wappen von Orestiada1994 wurde eine weitere Städtepartnerschaft besiegelt: Die griechische Stadt Orestiada liegt in der Heimatregion von rund 25% der in Siegburg lebenden Griechinnen und Griechen.

Orestiada, in der Provinz Thrakien im nördlichen Teil des Verwaltungsgebietes Evros, direkt an der Grenze zur Türkei, ist Kreisstadt eines 941 qkm und ca. 42.000 Einwohner zählenden Kreises mit 25 Gemeinden. Die noch verhältnismäßig junge Stadt, 1992 feierte sie ihr 70jähriges Jubiläum, entwickelte sich - ähnlich wie Siegburg - zu einem Verwaltungssitz mit zahlreichen öffentlichen Einrichtungen.

 
Patenschaften

Schnelles Minensuchboot "Siegburg"

Auf Initiative der Marinekameradschaft Siegburg 1913 übernahm die Stadt 1965 die Patenschaft über das schnelle Minensuchboot "Wega". Nachdem die "Wega" 1988 außer Dienst gestellt wurde, erhielt das Nachfolgeboot den Namen "Siegburg". Mannschaften und Offiziere der "Siegburg" kommen ebenso regelmäßig nach Siegburg wie Bürgerfahrten zum Boot in dessen Heimathafen Olpenitz stattfinden.

Seit Sommer 2002 begleiten vier kleine Zusatzschiffe, benannt nach den Siegburger Stadtteilen Stallberg, Kaldauen, Braschoß und Wolsdorf, die Siegburg. Diese vier als "Seehunde" bezeichneten Boote werden im Gefahrenfall vom Mutterschiff aus satellitengesteuert vorausgeschickt, um Minen zu orten und zu sprengen. Damit sie die gewaltigen Erschütterungen durch die Detonationen aushalten sind die "Seehunde" gepanzert wie eine schwimmende Festung und wiegen jeweils über 100 Tonnen.

Wachbataillon und Musikcorps der Bundeswehr

Seit 1957 sind das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung und das Musikcorps der Bundeswehr in Siegburg stationiert. Um die enge Verbundenheit zu den durch den protokollarischen Ehrendienst beim Bundespräsidenten und bei den Staatsbesuchen und -empfängen bekannten Soldaten zum Ausdruck zu bringen, übernahm die Garnisonsstadt 1988 eine Patenschaft mit den beiden Einheiten. Die herzliche Verbundenheit zwischen Stadt und Wachbataillon bzw. Musikcorps hat weiterhin Bestand, auch wenn die Soldaten des Wachbataillons jetzt überwiegend in Berlin Dienst tun.