

Weitgereiste Händler bieten Waren aus aller Herren Länder zum Verkauf. Die folgenden Stände laden zum Gucken, Staunen und Kaufen ein:
![]() | Die indischen Kauffahrerinnen Als täten sich die Schatztruhen ferner Welten auf, ist es wenn ihr hier verweilt. Funkelnde Preziosa und Gewand aus feinsten Tuchen bietet man wohlfeil. |
![]() | Die Edelsteinhändlerin Klein ist ihr Gehäus, doch umso größer sind die Schätze, die es birgt. Edle Steine, denen so mancher Heilkraft nachsagt. Und hätten sie die nicht, so ist es doch ein Zauber, der von Ihnen ausgeht. |
![]() | Der Zeidler Der Immen Fleiß nutzt der frumme Bruder als Gottesgabe. Feinsten Honig, Kerzen und süffig Meth bietet er wohlfeil, den Ihr auch verkosten könnt. |
![]() | Der Hornkrämer Was das Rindvieh lassen musste, ist Euch und Ihm zu Nutz. Sey es als Trinkhorn, Rufhorn oder Kamm, als Löffel oder Knopf. Staunenswert die Vielfalt der Dinge, die man aus Horn zu Wege bringt. |
![]() | Der Gewürzhändler Er und seine Waren haben eine weite Fahrt getan. So ist sein Pfeffer mit Gold aufzuwiegen und die, die hierzulande damit den Handel treiben, nennt man mit Fug und Recht die Pfeffersäck. Doch noch so viel mehr hat er feil zu bieten, dass auch der geschmäcklerische Gaumen Festtag hat. |
![]() | Der Quacksalber Mag ihn der studierte Medicus noch so gering schätzen, so ist’s doch er, der dem gemeinen Volke hilfreich ist. Er scheut sich nicht den Zahn zu brechen, Star und Stein zu schneiden. Auch ist ihm gegen jedwedes Zipperlein ein Kraut gewachsen, daraus er so manches Tränklein braut. |
![]() | Die Rose von Jericho Einst von den frummen Pilgrim aus dem heilgen Land zu uns gebracht, als Sinnbild ewgen Lebens, ist sie auch den heutgen noch ein wahres Wunder. So ist es Brauch sie zum Christfest erblühen zu lassen und wenn Ihr sie sorgsam pflegt, geht sie auf Kind und Kindeskinder über. |