
Nachdem der Umweltausschuss im letzten Jahr die Verwaltung beauftragt hatte, die Erstellung eines Gutachtens für die energetischen Optimierungspotentiale von Schulen, Verwaltungs- und Wohngebäuden anzugehen, wurde ergänzend bei den Haushaltsberatungen des Rates im Dezember 2008 beschlossen, an der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung teilzunehmen und Fördermittel für ein Teilkonzept zum Klimaschutz zu beantragen.
Aus dem Konzept erwartet die Stadt eine objektscharfe Aufstellung von nachhaltig ökologisch und wirtschaftlich wirkenden Maßnahmen für welche im Hinblick auf die Gesamteffizienz ein Umsetzungsprozess vorgesehen ist.
Für den Bereich des Teilkonzeptes, welches aus der Klimaschutzinitiative gefördert wird, liegt der Schwerpunkt auf der Analyse und Optimierung der Anlagentechnik der städtischen Gebäude. Der Förderbescheid trägt das Kennzeichen 03KS0653.
Mit der Konzepterstellung wurde die Bietergemeinschaft Schnittker / Nord FM beauftragt. Die Konzepterstellung ist in drei Phasen vorgesehen. Zunächst werden die städtischen Schulgebäude, im nächsten Schritt die Verwaltungsgebäude und zum Abschluss die sonstigen Objekte untersucht. Die Aufnahme erfolgt durch Sichtung der verfügbaren Objektunterlagen sowie durch örtliche Aufnahme durch die Fachleute der Firma Nord FM und der Unternehmensberatung Schnittker. Die Vorstellung des Zwischenergebnisses für die Schulgebäude ist für Anfang September vorgesehen, die übrigen Ausarbeitungen sollen bis spätestens Ende Oktober vorgelegt werden können.
Das Teilkonzept zum Klimaschutz wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Mit der Abwicklung des Förderverfahrens ist der Projektträger Jülich beauftragt. Weitere Informationen erhalten Sie unter den jeweiligen Links.
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| www.bmu.de | www.fz-juelich.de | www.bmu-klimaschutzinitiative.de |