Seit einem Jahr leitet Stephanie Reschke (47) die Kinderkunstschule im Siegburger Stadtmuseum, bereits seit sechs Jahren die "Malschule" im Stadtteil Kaldauen. Die engagierte Kunsterzieherin und Mutter von vier Kindern studierte in Düsseldorf Kunst und wurde in ihrem Stil durch die Lehrzeit bei dem klassischen Portraitmaler Herold und die Begeisterung für den amerikanischen Fotorealismus geprägt. Reschke: "Durch die Wahl des Ausschnitts betrachtete ich zunehmend die Farben als losgelöstes Etwas. Durch eigene sportliche Tätigkeit angeregt, faszinierten mich Aufnahmen von Sportlern, deren Gesicht mich herausforderte und deren Schnelligkeit die Umgebung in viele farbige Details zerfallen ließ."
Eine Erkrankung der rechten Hand zwang die Malerin zur Ausgabe ihrer künstlerischen Pläne. Doch als "Kämpfernatur" und "aus Spaß am Experiment" begann sie, mit der linken Hand zu malen. "Fahrigkeit und Zufälligkeit der Ergebnisse" hätten zum Thema Bewegung gepasst: "Die linke Hand malte, was die rechte hätte malen sollen. Aber auf eine lockere Art", blickt die Künstlerin zurück So spiegele sich der "eigene Triumph" die Lebensfreude wiedergewonnen zu haben, in den Motiven ihrer Bilder wider: "Menschen ,die alles geben und die eine große Befriedigung erleben. Reschke: "So verstehe ich auch meine Arbeit als Kunsterzieherin: Es den Kindern zu ermöglichen, durch Kreativiät ein Höchstmaß an Befriedigung zu erleben."
Frau Reschke malt Portraits nach Fotos und nimmt auch gerne noch Aufträge für die Bemalung von Wänden und Garagen an.
Kontakt: 02241/381975.
Das Wandgemälde ziert die Garage des Fußballvereins.
Die lebensgroße Pippi Langstrumpf entstand mit Schülern aus der Malschule Kaldauen.